Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schutz vor Hochwasser muss über nationale Grenzen hinaus gehen

06.02.2007
Forschungsministerium fördert interdisziplinäre Projekte mit 20 Millionen Euro

Hochwassermanagement und der Schutz vor Flutkatastrophen stehen im Mittelpunkt des europäischen Symposiums, das Professor Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, am Dienstag in Dresden eröffnete.

"Der neue Bericht des Internationalen Wissenschaftsrats zum Klimawandel IPCC zeigt, dass wir in Zukunft vermehrt mit extremen Naturereignissen wie Flutkatastrophen rechnen müssen," so der Staatssekretär. "Wir brauchen ein Risikomanagement, das sowohl die technische Beherrschung der Hochwassergefahr als auch den Umgang der Bevölkerung und der Behörden mit dem Risiko von Überschwemmungen einbezieht."

Um der Herausforderung zunehmender Flutkatastrophen gerecht zu werden, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Anfang 2005 35 interdisziplinäre Verbundvorhaben mit mehr als 20 Millionen Euro. An diesem Förderschwerpunkt "Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse" - RIMAX - sind sowohl Ingenieur- und Naturwissenschaftler als auch Sozialwissenschaftler beteiligt.

Darüber hinaus unterstützt das BMBF die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern: "Flüsse machen keinen Halt an Staatsgrenzen, daher müssen die Verantwortlichen bei Hochwasser über nationale Grenzen hinweg agieren," so Meyer-Krahmer zum Engagement des BMBF im ERA-NET CRUE, einer Vereinigung von zehn europäischen Ländern, die ihre Förderprogramme im Bereich der Hochwasserforschung besseren koordinieren und zusammenschließen wollen. Bis Ende 2008 sollen diese Aktivitäten in einer europäischen Agenda zur Hochwasserforschung münden.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Wasserqualität von Flüssen: Zusätzliche Reinigungsstufen in Kläranlagen lohnen sich
24.05.2017 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
19.05.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Polarstern ab heute unterwegs nach Spitzbergen, um Rolle der Wolken bei Erwärmung der Arktis zu untersuchen

24.05.2017 | Geowissenschaften