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Studie zur Entwicklung von Ganztagsschule am DIPF

15.03.2005


Der Auf- und Ausbau schulischer Ganztagsangebote spielt in der aktuellen Bildungsreformdebatte eine bedeutende Rolle. Länder und Bund investieren nicht nur in eine erweiterte Infrastruktur, sondern entwickeln und erproben zugleich - teils im Zusammenhang mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB), teils unabhängig davon - pädagogische Konzepte.


Gleichzeitig fehlt es an systematischem Wissen darüber, wie solche Bildungsangebote - ggf. gemeinsam mit außerschulischen Kooperationspartnern - konzipiert und implementiert werden, in welchen Kooperationsformen und organisatorischen Netzwerken dies geschieht, unter welchen Voraussetzungen (schulische Bedingungen, außerschulischer Kontext, familiäre Situation der Schülerinnen und Schüler) sie am besten eingeführt werden können und hohe Akzeptanz finden, wie eine starke Partizipation erreicht und Schwierigkeiten überwunden werden, und welche Konsequenzen die neue Gestaltung von Schule schließlich für die Betroffenen selbst, aber auch für das soziale Umfeld der Schule hat.

Vor diesem Hintergrund wird mit der "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen" (StEG) in den nächsten Jahren ein länderübergreifendes Forschungsprogramm zur Entwicklung von Ganztagsschulen und -angeboten durchgeführt. Das aus dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF; Prof. Klieme), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI; Prof. Rauschenbach) und dem Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS; Prof. Holtappels) bestehende Forschungskonsortium untersucht dabei, in enger Absprache mit den Ländern und finanziert durch das Bundesbildungsministerium (BMBF) und den Europäischen Sozialfonds, größere Stichproben von Schulen in mehreren Erhebungswellen (Längsschnitt). Dem Stand der Schul- und der Jugendforschung entsprechend sind hierzu systematische Befragungen von pädagogischen Fachkräften, Schul- und Projektleitungen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und außerschulischen Kooperationspartnern vorgesehen.


Die Homepage http://www.projekt-steg.de gibt Auskunft über den Hintergrund und das Design der Studie und wird regelmäßig durch aktuelle Informationen zum Stand der Studie und den Ergebnissen ergänzt.

Informationen und Kontakt
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF),
Schloßstr. 29, 60486 Frankfurt/M.,
http://www.dipf.de
Dr. Ludwig Stecher, Bildungsqualität und Evaluation,
E-Mail: stecher@dipf.de,
Tel. +49 (0) 69.24708-344,
http://www.projekt-steg.de,

oder Deutscher Bildungsserver
http://www.bildungsserver.de

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist neben 83 weiteren außeruniversitä¬ren Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von 950 Millionen Euro. Näheres unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de.

DIPF, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Schloßstr. 29, 60486 Frankfurt/M., Tel. (0) 69.24708 - 128, Fax (0) 69.24708 - 444, E-Mail graudenz@dipf.de

Sigrun Dosek | idw
Weitere Informationen:
http://www.dipf.de
http://www.projekt-steg.de
http://www.bildungsserver.de

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