Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weiterer Personalrückgang beim Bund 2001

10.10.2001


WIESBADEN – Wie DESTATIS, das Statistische Bundesamt, mitteilt, beschäftigte der Bund in seinen Behörden, Gerichten und Einrichtungen nach den vorläufigen Ergebnissen der Personalstandstatistik des öffentlichen Dienstes am 30. Juni 2001 rund 494 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Grundwehrdienstleistende). Damit wurden 8 000 Beschäftigte weniger in den Gehalts- und Lohnlisten der Bundesverwaltung geführt als ein Jahr zuvor (- 1,6 %). Nur der Sicherheitsbereich (Polizeivollzugsdienst beim Bundesgrenzschutz und beim Bundeskriminalamt) war von Stellenkürzungen ausgenommen. Insgesamt hat sich der Personalbestand des Bundes in den letzten zehn Jahren um rund 160 000 Beschäftigte oder knapp ein Viertel verringert. Mehr als 90 % dieses Personalabbaus gehen auf die Verringerung der Personalstärke der Bundeswehr im militärischen und zivilen Bereich zurück.


Von den Beschäftigten der Bundesverwaltung standen 131 000 Beamte (einschließlich Richter) und 185 000 Berufs- und Zeitsoldaten in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis. Auf der Grundlage von Tarifverträgen wurden 100 000 Angestellte und 79 000 Arbeiter beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Beamten um 1 000, die der Berufs- und Zeitsoldaten und Angestellten um jeweils 2 000 sowie die der Arbeiter um 3 000 zurückgegangen.

Während mit 455 000 Vollzeitkräften knapp 11 000 weniger als Mitte 2000 beschäftigt wurden (- 2,3 %), erhöhte sich die Zahl der Teilzeitkräfte um knapp 3 000 auf rund 39 000 Personen (+ 7 %). Allerdings geht dieser Zuwachs überwiegend auf Beschäftigte in Altersteilzeit zurück. Mitte 2001 hatten 11 000 Beschäftigte der Bundesverwaltung von den gesetzlichen und tarifvertraglichen Möglichkeiten für Altersteilzeit Gebrauch gemacht. Binnen Jahresfrist waren es gut 2 000 oder 28 % mehr. Damit befinden sich inzwischen rund 18 % der über 55-jährigen in der Bundesverwaltung in Altersteilzeit.


Trotz des Personalrückgangs lag die Beschäftigung von Frauen in der Bundesverwaltung mit 108 000 auf dem Niveau des Vorjahres. Während in den zivilen Berufen eine leicht rückläufige Entwicklung festzustellen war, führte die Zulassung von Frauen zu Kampfeinheiten der Bundeswehr ab 1. Januar 2001 zu einem Anstieg bei den militärischen Berufen. Mitte 2001 waren 5 000 Berufs- und Zeitsoldatinnen bei der Bundeswehr eingesetzt; das waren 1 000 oder 25 % mehr als im Jahr zuvor.

Weitere Auskünfte erteilt: Dr. Werner Breidenstein,
Telefon: (0611) 75-4108,
E-Mail: personalstatistiken.oeffentlicher-dienst@destatis.de

Werner Breidenstein | DESTATIS

Weitere Berichte zu: Altersteilzeit Bundesverwaltung Personalrückgang Zeitsoldat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Statistiken:

nachricht Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen
14.07.2016 | Statistisches Bundesamt

nachricht Mehr Habilitationen von Frauen im Jahr 2015
28.06.2016 | Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Im Focus: Weltweit genaueste und stabilste transportable optische Uhr

Optische Strontiumuhr der PTB in einem PKW-Anhänger – für geodätische Untersuchungen, weltweite Uhrenvergleiche und schließlich auch eine neue SI-Sekunde

Optische Uhren sind noch genauer als die Cäsium-Atomuhren, die gegenwärtig die Zeit „machen“. Außerdem benötigen sie nur ein Hundertstel der Messdauer, um eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

Ökologischer Landbau: Experten diskutieren Beitrag zum Grundwasserschutz

17.02.2017 | Veranstaltungen

Von DigiCash bis Bitcoin

16.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stammzellen verlassen Blutgefäße in strömungsarmen Zonen des Knochenmarks

17.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

LODENFREY setzt auf das Workforce Mangement von GFOS

17.02.2017 | Unternehmensmeldung

50 Jahre JULABO : Erfahrung – Können & Weiterentwicklung!

17.02.2017 | Unternehmensmeldung