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Leichte Zunahme der Verkehrsunfälle im April 2002

20.06.2002


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahm die Polizei im April 2002 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 186 800 Straßenverkehrsunfälle auf, 1 % mehr als im April 2001. Bei 28 700 (+ 4 %) Unfällen mit Personenschaden wurden 38 100 (+ 3 %) Verkehrsteilnehmer verletzt und 528 (+ 2 %) getötet. Im Vergleich zum April 2000 wurden in diesem April 58 Personen (– 10 %) weniger bei Straßenverkehrsunfällen getötet. Die Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand, erhöhten sich im April 2002 gegenüber dem Vorjahresmonat geringfügig um 0,3 % auf 158 000.

In den Monaten Januar bis April 2002 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 724 700 Straßenverkehrsunfälle (– 2 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), davon 102 500 (– 1 %) mit Personenschaden und 622 200 (– 3 %) Unfälle mit nur Sachschaden. Bei diesen Unfällen wurden 136 500 (– 1 %) Verkehrsteilnehmer verletzt und 2 001 (+ 3 %) getötet.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

 

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
von Januar bis April 2002 *)

Land

Verunglückte

Insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

16 119

– 3,0

239

+ 1

Bayern

22 230

– 9,8

346

+ 17

Berlin

4 709

+ 2,5

27

+ 8

Brandenburg

4 257

– 6,5

107

+ 6

Bremen

1 123

– 0,3

6

+ 1

Hamburg

3 651

+ 6,3

9

– 7

Hessen

10 659

– 2,0

151

+ 8

Mecklenburg-Vorpommern

3 178

– 5,1

92

– 2

Niedersachsen

14 906

+ 3,0

263

+ 33

Nordrhein-Westfalen

26 563

– 1,1

293

– 12

Rheinland-Pfalz

7 236

+ 1,3

104

+ 16

Saarland

2 045

– 0,1

24

+ 2

Sachsen

6 038

– 11,2

94

– 18

Sachsen-Anhalt

4 189

– 0,1

79

– 15

Schleswig-Holstein

5 315

+ 9,0

58

– 12

Thüringen

3 933

– 3,7

71

– 9

Deutschland1)

138 519

– 0,8

2 001

+ 55

___________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail:
verkehrsunfaelle@destatis.de


Rudolf Kaiser | Pressemitteilung

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