Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Johnson Controls macht Autos zukunftsfit – schon heute

15.10.2010
Leistungsstarke Batterien für Elektro- und Hybridautos auf der eCarTec

Fahrzeugen mit Elektro- und Hybridantrieben gehört die Zukunft – Johnson Controls Power Solutions liefert schon heute die Batterie¬systeme dafür.

Auf der eCarTec in München, der Leitmesse für Elektromobilität (19. bis 21. Oktober 2010), zeigt das Unternehmen seine Lösungen für die Start-Stop-Technologie, für Autos mit Hybridantrieben und für reine Elektrofahrzeuge. Auf dem Stand 127 in Halle 5 können Besucher moderne Hochleistungsbleibatterien für Start-Stop-Autos sehen, die zu einer Spritersparnis von bis zu 10% beitragen.

Das Joint Venture Johnson Controls-Saft präsentiert praxiserprobte Lithium-Ionen-Batteriesysteme. Sie bilden das elektrische Herzstück für Fahrzeuge wie den Mercedes S400 Hybrid, den BMW ActiveHybrid 7 oder für den Ford Transit Connect Electric, der ab 2011 in Europa erhältlich ist.

Hybrid-Transporter wird mit Batterien von Johnson Controls-Saft alltagstauglich Mit seinen Systemintegrationszentren in Hannover und Milwaukee (USA) ist Johnson Controls Power Solutions als Marktführer maßgeblich an der Entwicklung und Markteinführung von Zukunftstechnologien beteiligt. Das Joint Venture Johnson Controls-Saft verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Autos und startete 2008 in Nersac (Frankreich) die Serienproduktion für verschiedene Modelle.

In Holland, Michigan, stellt es Batterien für den Ford Transit Connect Electric her. Sie ermöglichen einen alltagstauglichen Einsatz und geben dem leichten Nutzfahrzeug im elektrischen Modus eine Reichweite von rund 130 km. An einer Haushaltssteckdose lässt sich das Batteriesystem, das sich im Boden des Laderaums des Fahrzeugs befindet und aus 192 Hochenergiezellen à 41 Ah besteht, über Nacht bequem aufladen. „Die Batterie wurde entwickelt, um mehr als 3.000 Lade- und Entladezyklen zu realisieren. Das entspricht einer Fahrleistung von mehr als 300.000 km“, sagt Stefan Suckow, Director Business Development and Advanced Sales bei Johnson Controls-Saft. Ein Flüssigkeitskühlsystem hält die Zellen auf einer optimalen Betriebstemperatur, um eine Lebensdauer von zehn Jahren zu ermöglichen. 

Das Herz von Start-Stop-Systemen kommt von Johnson Controls Technologische Weitsicht hat Johnson Controls bei AGM(Absorbent-Glass-Mat)- und EFB(Enhanced-Flooded)-Batterien für Start-Stop-Anlagen zum weltweiten Marktführer gemacht. „Gerade die Hochleistungs¬bleibatterien für Start-Stop-Autos sind gegenwärtig von großer Bedeutung. Bereits jetzt statten wir 150 Start-Stop-Fahrzeugmodelle weltweit damit aus. Wir erwarten, dass der Marktanteil von Autos mit Start-Stop-Funktion bis 2015 auf 70 Prozent aller Fahrzeuge anwachsen wird“, erklärt Dr. Christian Rosenkranz, Vice President Engineering bei Johnson Controls Power Solutions EMEA. "Und wir wollen auch dann Marktführer sein.“ 

Der Vorteil der Start-Stop-Technologie überzeugt schon heute ständig mehr
Autofahrer: Sie spart Energie, wann immer ein Fahrzeug anhalten muss ¬– ob an der Ampel oder im Stau. Das ermöglicht einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch von bis zu zehn Prozent. Im gleichen Maße reduziert sich der CO2-Ausstoß. Mit den zwei Batterietypen VARTA Start-Stop Plus (AGM-Technologie) und VARTA Start-Stop (EFB-Technologie) stellt Johnson Controls der Industrie und den Autofahrern maßgeschneiderte Lösungen zur Verfügung, die speziell für Start-Stop-Anwendungen entwickelt wurden und sich für unterschiedliche Systeme eignen.
Die VARTA Start-Stop Plus verfügt über eine höhere Zyklenfestigkeit und eine bessere Aufladbarkeit – ein wichtiger Faktor für fortschrittliche Start-Stop-Systeme, die beispielsweise zusätzlich Bremsenergierückgewinnung

(Rekuperation) und weitere kraftstoffsparende Technologien einsetzen. Bei der Bremsenergierückgewinnung wird ein Teil der Bewegungsenergie des Fahrzeugs in elektrische Energie umgewandelt, die in die Batterie eingespeist wird. Die Batterie muss entsprechend schnell wieder aufladbar sein und den neuen Anforderungen im Start-Stop-Fahrzeug gewachsen sein.

Die VARTA Start-Stop mit EFB-Technologie wurde speziell für Fahrzeuge mit der Basis-Start-Stop-Funktion konzipiert, die ohne Bremsenergierückgewinnung auskommt und trotzdem spezielle Batterien braucht. Konventionelle Starterbatterien können den Belastungen im Start-Stop-Betrieb nicht lange standhalten, weil sie dem ständigen Wechsel zwischen Laden und Entladen nicht gewachsen sind.

Johnson Controls macht Start-Stop-Batterien hitzefester Batterien für die Start-Stop-Technologie machen große Fortschritte und erschließen sich neue Einsatzgebiete: Johnson Controls hat zusammen mit Volkswagen eine Batterie entwickelt, die besonders leistungsstark und hitze-unempfindlich ist. Sie erhöht die Designfreiheit des Autoherstellers und eignet sich für den Betrieb in heißen Ländern. Johnson Controls unterstützt Volkswagen damit in der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie und erhielt dafür den Volkswagen Group Award 2010.

„Johnson Controls gibt den Autobauern entscheidende Technologien an die Hand, damit sie sicher in das neue elektromobile Zeitalter starten können.

Unsere Präsentation auf der eCarTec zeigt dies eindrucksvoll“, sagt Stefan Suckow.

Bilder finden Sie auf unserer Homepage: www.johnsoncontrols.de.

Weitere Informationen erteilt:

Johnson Controls Power Solutions EMEA
VB Autobatterie GmbH & Co. KGaA
Ina Longwitz
Am Leineufer 51
30419 Hannover
Tel.: +49 511 975-1031
Fax: +49 511 975-1010
E-Mail: ina.longwitz@jci.com
Johnson Controls ist der weltweit führende Anbieter von Bleibatterien und Energiespeichersystemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. In unseren 30 Werken produzieren wir mehr als ein Drittel der weltweit hergestellten Bleibatterien für namhafte Automobilhersteller und Ersatzteilanbieter. Mit unseren Innovationen fördern und gestalten wir den Markt für fortschrittliche Energiespeichersysteme zum Antrieb von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Unser Joint Venture Johnson Controls-Saft ist weltweit das erste Unternehmen, das Lithium-Ionen-Batterien für Hybridfahrzeuge in Großserien produziert. Unsere erstklassigen Technologien, Produktionseinrichtungen und Recycling-Fähigkeiten beweisen den hohen Stellenwert, den wir der Nachhaltigkeit beimessen.

Ina Longwitz | Johnson Controls
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Medica 2017 – TU Kaiserslautern präsentiert Fortschritte in der Medizintechnologie
20.10.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben
18.10.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise