Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grüne Woche 2012: 15. BioMarkt auf 3.000 Quadratmetern

08.11.2011
Bioköstlichkeiten und "Öko-Landbau live" auf der Showbühne - Umsatz bei Bio-Lebensmitteln auch 2011 weiter steigend

Der BioMarkt feiert in Halle 6.2a auf der Internationalen Grünen Woche 2012 (20.-29.1.) seine 15. Auflage.

Artgerechte Tierhaltung, regionale Herkunft sowie faire Erzeugerpreise sind für immer mehr Verbraucher wichtige Aspekte beim Einkauf. Diesen Trend bestätigt Jan Plagge, Präsident von Bioland: "Beim Thema Nachhaltigkeit bietet der Bio-Landbau mit seinen vielfältigen Leistungen ein ganzheitliches und glaubwürdiges System und liefert die von Verbrauchern gewünschte Transparenz".

Der Bio-Markt entwickelt sich laut Alexander Gerber, Geschäftsführer des Branchendachverbandes BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.), trotz Eurokrise weiter positiv: "Nach wie vor ist der Bio-Markt durch starke Nachfrage geprägt. Auch 2011 legt der Umsatz vor allem im Fachhandel kräftig zu. Das zeigt, dass die Potenziale bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind." Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln betrug nach Angaben des BÖLW in Deutschland

2010 etwa 5,9 Milliarden Euro - ein Anstieg um etwa zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch für 2011 deutet sich eine positive Weiterentwicklung an: Laut den Ergebnissen einer Stichprobe der deutschen Kommunikationsberatung Klaus Braun bei über zehn Prozent der Naturkostfachgeschäfte und Bio-Supermärkte stieg der Umsatz bei Bio-Lebensmitteln um acht Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2010.

"Die politischen Rahmenbedingungen verhindern aber, dass mehr deutsche Landwirte auf Ökolandbau umstellen", stellt Gerber fest. So sei die Förderung von ökologischem Landbau in Deutschland zwischen 2004 und 2009 um elf Prozent gesunken. Zudem sei es für Ökolandwirte schwer, mit dem hoch subventionierten Anbau von Mais für Biogasanlagen zu konkurrieren. "Anstatt das Marktpotenzial als Chance für die deutschen Landwirte zu begreifen, steht die Politik auf der Bremse", so Gerber. Umso erfreulicher sei es daher, dass unzählige engagierte Unternehmer aus Überzeugung ihre Betriebe zu Vorzeigebetrieben in Sachen Nachhaltigkeit weiterentwickeln. Davon kann man sich auf dem BioMarkt der Grünen Woche ein Bild machen.

Wie gut "bio" und "fair" zusammenpassen, zeigt auf dem BioMarkt das Forum Fairer Handel als einer von rund 60 Ausstellern. Besucher können an den Gemeinschaftsständen der Anbauverbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis leckere Bioköstlichkeiten probieren.

Die Agrar Koordination informiert über die Futtermittelproblematik und Biodiversität. Erstmalig präsentiert das Forum Berufsbildung Jobprofile aus der Naturkostbranche. Und auf der BioMarkt-Bühne erleben die Besucher Öko-Landbau "live". Mehrmals täglich zaubert BIOSpitzenkoch Bernd Trum genussvolle BIOMomente und wird dabei von prominenten Gästen unterstützt.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist unter dem Motto "Bio - Vielfalt erleben und genießen" mit dem Stand des Bundesprogramms "Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft" vertreten. Eines der Highlights am Stand sind die Biohöfe aus dem Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Sie bieten genussvolle Verkostungen an und gewähren Einblicke in ihre Hofkonzepte.

Pressekontakt:

m&p: public relations GmbH:
Thomas Kollritsch, Tel: 0228-410028-43, thomas.kollritsch@mp-gmbh.de
Veranstalter:
Messe Berlin GmbH
Pressereferent
Wolfgang Rogall
Messedamm 22
14055 Berlin
Tel.: (030) 3038-2218
Fax: (030) 3038-2287
rogall@messe-berlin.de

Wolfgang Rogall | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.messe-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie