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Digitalisierung im Nahverkehr

05.06.2015

Vom 8. bis 10. Juni findet dieses Jahr die internationale Nahverkehrsmesse UITP in Mailand statt. Siemens ist in diesem Jahr wieder in Halle 4, Stand-Nr. 4F150 vertreten.

Die Digitalisierung gehört weltweit zu den Megatrends, die das Leben und Arbeiten der Menschen immer stärker erfassen und verändern. Insbesondere die Mobilität in und zwischen Städten wird davon immer stärker geprägt.

Siemens sieht sich als Vorreiter dieses Trends und hat die Digitalisierung neben Automatisierung und Elektrifizierung in den Mittelpunkt seiner Geschäftsstrategie gestellt. Aus diesem Grund steht der Auftritt der Division Mobility auf der diesjährigen internationalen Nahverkehrsmesse UITP in Mailand, Italien, ganz im Zeichen dieser drei Kernkompetenzen von Siemens.

"SMILE in the City" lautet das Motto des diesjährigen UITP-Weltkongresses. "SMILE", ein Akronym, hinter dem sich die Leitbegriffe des Kongresses verbergen: Sustainability, Mobility, Innovation, Lifestyle, Economy.

Zu jedem dieser Ziele leistet Siemens einen Beitrag, sei es mit energiesparenden Regionalzügen, Metros und Straßenbahnen; sei es mit Mobilitätsplattformen und eTicketing für die intermodale und vernetzte Mobilität; sei es mit Innovationen, die Mobilität in Städten intelligent machen, wie beispielsweise Verkehrsinformationszentralen.

Sei es mit Fahrgastinformationssystemen und Fahrzeugen, die den öffentlichen Verkehr attraktiv und zu einem Lifestyle-Element werden lassen. Oder schließlich Mobilitätssysteme, die Städte wettbewerbsfähiger machen und die den Betreibern bessere Verfügbarkeit und Produktivität ermöglichen.

Auf dem Messestand der UITP (Halle 4, Stand 4F150) zeigt die Bahnsparte von Siemens, was Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung für Mobilität bedeutet: Verfügbarkeit, Durchsatz und Reisekomfort.

Digitalisierte Arbeitsabläufe sorgen für höhere Verfügbarkeit

Hohe Fahrleistungen, ökonomischer Druck und geringe Betriebsreserven – diese Faktoren prägen heute den Betrieb von Schienenfahrzeugen im Nah- und Fernverkehr. Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine hohe Verfügbarkeit der Züge für den Betriebseinsatz von zentraler Bedeutung und nur bei optimierter Instandhaltung der Flotte umsetzbar. Siemens nimmt hier eine führende Position in der Bahnindustrie ein hinsichtlich der Lieferung von Zügen und Service aus einer Hand.

Das Siemens-Instandhaltungsmanagement ist ein Zusammenspiel zwischen depotgebundener, mobiler sowie IT-gestützter Instandhaltung mittels Ferndiagnose. Die Service-Mitarbeiter entscheiden über die Maßnahmen, bevor der Zug das Depot erreicht. Ermöglicht wird dies durch eine intelligente Servicedatenanalyse sowohl der Fahrzeuge als auch der Infrastruktur. Die digitalisierten Arbeitsabläufe sorgen für eine effiziente Entscheidungsfindung dank durchgängiger Datenintegration und einer einheitlichen Benutzeroberfläche.

Automatische Betriebsführung für höheren Durchsatz

Der öffentliche Nahverkehr muss ein immer größer werdendes Fahrgastaufkommen bewältigen. Dies ist nur möglich, wenn der Durchsatz erhöht und die Zugfolgezeiten verkleinert werden können. Möglich macht dies eine automatische Zugsteuerung, bei der Schienenfahrzeug und Streckenausrüstung mittels elektronischer Datenübertragung kommunizieren. Als Marktführer im Bereich Bahnautomatisierung verfügt Siemens über erprobte technische Lösungen für den teil- und vollautomatischen Betrieb von schienengebundenen Nahverkehrssystemen. Ergänzt wird das bewährte Zugbeeinflussungssystem durch ein neues digitales Betriebsleitsystem, durch das unerwartete Störungen im Betriebsablauf, zum Beispiel durch Sperrungen von Streckengleisen oder Zugverspätungen, umgehend in die Fahrpläne integriert werden können, bei gleichzeitiger Information der Fahrgäste.

Durchgängige Mobilitätsketten im Nahverkehr für mehr Reisekomfort

Die Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs auf der Schiene ist ein zentrales Thema. Mittels Digitalisierung kann der Fahrgastkomfort deutlich verbessert werden. Dazu zählen nicht nur Service- und Informationsangebote im Zug, sondern auch Abrechnungs- oder Bezahlsysteme: Intermodalität kann dazu beitragen, Zeit zu sparen und die Mobilität für die Nutzer vereinfachen. Der Schlüssel sind intelligente und vernetzte Systeme. Siemens verfügt über ein breites Portfolio, das es Betreibern ermöglicht, das Serviceangebot für ihre Fahrgäste attraktiv zu gestalten.

Weitere Informationen zum Thema UITP-Messeauftritt 2015 finden Sie unter www.siemens.com/presse/UITP2015


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015060245MODE


Ansprechpartner
Frau Ellen Schramke
Division Mobility
Siemens AG

Nonnendammallee 101

13629 Berlin

Tel: +49 (30) 386-22370

ellen.schramke​@siemens.com

Ellen Schramke | Siemens Mobility

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