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Themenservice aktuell - Produktneuheiten auf der BIOTECHNICA 2007 - Folge 1

08.10.2007
BIOTECHNICA 2007, 9. bis 11. Oktober

RAFT-Hemmstoffe entfalten revolutionäre Heilkräfte

Eine revolutionäre Neuerung bei der Behandlung von Allergien stellt die JADO Technologies GmbH in Rahmen des BIOTECHNICA PARTNERING auf der BIOTECHNICA 2007 vor. Mit einer völlig neuen Methode, der RAFT Intervention Technology, werden nicht, wie bisher üblich, die Folgen, sondern schon die Entstehung der Krankheit bekämpft.

Möglich wird dies durch Wirkstoffe, welche die so genannten "Mastzellen" - das sind sozusagen die Schlüsselzellen für Allergien - daran hindern, bestimmte Stoffe auszuschütten, die verschiedene Krank­heiten, wie etwa Heuschnupfen, auslösen. Die neuen Medikamente wirken auf einen Bereich um ein bestimmtes Membranprotein, der RAFT genannt wird. Er ist quasi das Tor zur Zelle und wird mit den neuen Wirk­stoffen geschlossen gehalten. Die Krankheitsauslöser bleiben so in der Mastzelle und der Heuschnupfen kann gar nicht erst beginnen.

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»BIOTECHNICA »RAFT »Substrat

Ähnlich wirkungsvoll soll sich die RAFT Intervention Technology auch im Kampf gegen Virus-Infektionen und viele weitere Erkrankungen einsetzen lassen.

JADO Technologies GmbH
Tatzberg 47 - 51
D-01307 Dresden
Tel.: +49-351 / 796 38 00
Fax: +49-351 / 796 38 10
www.jado-tech.com
BIOTECHNICA PARTNERING
Präsentation am Mittwoch, 10. Oktober 2007, 16.10 - 16.25 Uhr,
Convention Center (CC), Raum Heidelberg
Ansprechpartner auf der BIOTECHNICA 2007:
Charl van Zyl
E-Mail: info@jado.tech.com
Drei Gewinner und ein Sieger
Drei Unternehmen haben es ins große Finale des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARDs 2007, der auf der Eröffnungsveranstaltung zur BIOTECHNICA 2007 am 8. Oktober im Convention Center verliehen wird, geschafft. Die Benennung des Siegers dürfte der hochkarätig besetzten Jury ziemlich schwer fallen. Finalist Nummer 1, die dänische Bavarian Nordic A/S, ist ein international führendes Biopharma-Unternehmen, das innovative Impfstoffe zur vorbeugenden Behandlung von Infektions­krankheiten und Krebs entwickelt. Ebenso Beeindruckendes leistet Finalist Nummer 2, die ebenfalls in Dänemark ansässige Genmab A/S. Das global agierende Biotech-Unternehmen stellt humane Antikörper zur Behand­lung schwächender und lebensbedrohlicher Krankheiten her. Nicht minder beachtlich ist das Betätigungsfeld, dem sich die aus Großbritan­nien stammende Renovo Group PLc. widmet. Das Unternehmen ist Welt­marktführer bei der Erforschung der präventiven Behandlung und Verminderung von Narben und entwickelt dafür entsprechende Medikamente.
Ansprechpartnerin auf der BIOTECHNICA 2007:
Katharina Siebert
Tel.: +49-511 / 89-31028
E-Mail: katharina.siebert@messe.de
Pflanzenschutz aus dem Boden
Was sich aus für Laien oft sehr abgehoben wirkenden Grundlagen­forschungen entwickeln kann, zeigen Forscher der Universität Tübingen auf der BIOTECHNICA 2007 in Hannover am Beispiel eines integrierten Verfahrens zum biologischen Pflanzenschutz.

Die Wissenschaftler stellen ein patentiertes Verfahren zur biogenen Pflanzenstärkung vor, das effizient und kostengünstig ist: Mithilfe eines aus Bodenproben isolierten Bakteriums wird dabei die Feinwurzelbildung und das Pflanzenwachstum gefördert. Darüber hinaus wird ein effektiver und andauernder Schutz gegen bestimmte Pilze aufgebaut. Damit lassen sich bei land-, garten- und forstwirtschaftlichen Kulturen das Pflanzen­wachstum und der Ernteertrag verbessern.

Universität Tübingen
Abteilung Forschungskontakte und Technologietransfer
Wilhelmstr. 5
D-72074 Tübingen
Tel.: +49 7071 29-75011
FAX: +49 7071 29-5866
www.uni-tuebingen.de
Ansprechpartner auf der BIOTECHNICA 2007:
Michael Seifert
Halle 9, Stand D50 (Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg)
E-Mail: presse1@verwaltung.uni-tuebingen.de
Kompakte Reinigung
Auch bahnbrechende Forschungen der Biotechnologie brauchen so banale Dinge wie saubere Laborgeräte. Für die Reinigung von Gläsern, Kolben & Co. werden üblicherweise spezielle Spülmaschinen benutzt. Bisher sind diese Geräte jedoch ziemlich platzraubend.

Auf der BIOTECHNICA 2007 stellt Miele erstmals einen Platz sparen­den, 60 cm breiten Reinigungs- und Desinfektionsautomaten vor. Weite­rer Clou des unterbaufähigen Modells G 7893 ist eine besonders effektive Trocknung.

Sie garantiert - auch bei engen, feuchten Laborartikeln - eine zuverlässige Innen- und Außentrocknung. Möglich wird dies dank spezieller Injektor­düsen, die die Trocknungsluft ins Innere von Flaschen, Messkolben, -zylindern und Pipetten führen. Ein im Gerät integrierter HEPA-Filter gewährleistet dabei die Reinheit der zur Trocknung verwendeten Luft.

Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Str. 29
D-33332 Gütersloh
Tel.: +49 180 2303131
FAX: +49 800 3355533
www.miele-professional.de/de/professional/produkt/97.htm
Ansprechpartnerin auf der BIOTECHNICA 2007:
Ilona Haas
Halle 9, Stand A34
Stand-Tel.: +49-511 / 89-59 70 09
E-Mail: ilona.haas@miele.de
Nanopartikel an der Angel
Biochemische Nanopartikel herzustellen ist sehr aufwendig und teuer. Mit der Neuentwicklung, die auf dem Stand der Universität Kaiserslautern auf der BIOTECHNICA 2007 zu sehen ist, lassen sie sich künftig jedoch mehrfach verwenden. Nach ihrem Einsatz werden sie einfach wieder aus ihrer Reaktionsumgebung herausgefischt. Genauer gesagt können sie magnetisch angezogen werden. Denn die Teilchen setzen sich aus einem magnetisierbaren Eisenoxidkern und einer Schale aus Goldpartikeln zusammen. Die Goldoberflächen der so hergestellten Partikel lassen sich beliebig mit Proteinen beschichten. Unter anderem wurden so Enzyme auf den Partikeln gebunden. Hierdurch entstehen Nanokatalysatoren, die bei ihrem Einsatz unterschiedlichste Produktionsprozesse beschleunigen und den Energiebedarf verringern können. Durch Anlegen eines äußeren Magnetfeldes können die Partikel inklusive der auf ihnen gebundenen Enzyme nach der Erledigung ihrer Aufgabe zurückgewonnen und wieder verwendet werden.
Technische Universität Kaiserslautern
Paul-Ehrlich-Str. 32
D-67663 Kaiserslautern
Tel.: +49 631 / 205-3001
FAX: +49 631 / 205-2198
www.kit.uni-kl.de
Ansprechpartner auf der BIOTECHNICA 2007:
Prof. Dr. Roland Ulber und Nils Tippkötter
Halle 9, Stand C12 (Rheinland-Pfalz Gemeinschaftsstand)
E-Mail: ulber@mv.uni-kl.de und tippkoetter@mv.-uni-kl.de
Schneller Blick auf einzelne Moleküle
In der Biotechnologie werden hochempfindliche Analysesysteme immer wichtiger. Biomoleküle sollen mit höchster Sensitivität nachgewiesen werden, um beispielsweise Krankheiten früher erkennen, neue Wirk­stoffe schneller und sicherer finden oder Umweltgifte zweifelsfrei auf­spüren zu können.

Eine im wahrsten Sinne des Wortes rasante Entwicklung auf diesem Gebiet, die Einzelmolekül-Detektionsmaschine "ConSense", bringt die FluIT Biosystems GmbH auf die BIOTECHNICA 2007 nach Hannover.

Funktionsweise der Neuentwicklung: Für die Untersuchung werden die Biomoleküle mit Fluoreszenzmarkern versehen und können so durch einen Laser zum Leuchten angeregt werden. Diese Art des Nachweises ist sehr empfindlich und liefert zudem eine Vielzahl an Informationen über das Verhalten des Biomoleküls, über seine biologische Aktivität und seine Umgebung.

Diese Informationen über die Moleküle können allerdings nicht ohne Weiteres aus den aufgenommenen Signalen extrahiert werden. Darum entwickelten die Forscher eine eigene Methode, die so genannte ASFS (Accurate Stochastic Fluorescence Spectroscopy). Damit lässt sich die benötigte Information über das Molekül schneller und mit höherer Quali­tät gewinnen als mit bisherigen Verfahren.

FluIT Biosystems GmbH
Schloß Birlinghoven
D-53757 Sankt Augustin
Tel.: +49 2241 / 141524
FAX: +49 2241 / 141511
www.fluit-biosystems.com
Ansprechpartner auf der BIOTECHNICA 2007:
Dr. Sebastian Giehring
Halle 9, Stand B16 (Nordrhein-Westfalen Gemeinschaftsstand)
E-Mail: info@gluit-biosystems.de
Zellen mit überwachter Atmung
Der Markt für Biopharmazeutika, also Arzneimittel, die mithilfe lebender Zellen hergestellt werden, wächst stetig. Schon heute werden Bio­pharmazeutika großindusteriell in Rührkesselreaktoren mit einem Volu­men von bis zu 15 000 Litern produziert. Das Problem dabei: die richtige "Fütterung" der Zellen. Denn in einem solchen Bioreaktor produzieren die Zellen die gewünschten Proteine und verbrauchen dabei das Sub­strat (Nährstoffe). Ist zu wenig Substrat im Reaktor vorhanden, sinkt nicht nur die Produktivität der Zellen, sondern auch die pharmakologische Qualität des gewonnenen Pharmaproteins. Durch Nachfütterung von Substrat kann man diesen Produktionseinbruch verhindern. Die Steuerung oder gar Regelung der Nährstoffzufütterung in einen Bio­reaktor ist dabei aber bisher fast nicht möglich.

Eine Lösung für dieses Problem stellt das Institut für Nano- und Bio­technologien der FH Aachen auf der BIOTECHNICA 2007 mit einer neu­artigen Fütterungsstrategie vor, die auf der kontinuierlichen Messung der Atmungsaktivität der Zellen beruht. Hintergrund: Während des Wachstums verbrauchen die Zellen das vorhandene Substrat und den Sauerstoff im Fermenter und produzieren gleichzeitig Kohlendioxid. Anhand der gemessenen Sauerstoff- und Kohlendioxidwerte lässt sich der Respirationskoeffizient (RQ) ermitteln, auf dessen Basis sich sagen lässt, ob die Zellen noch mit ausreichend Substrat versorgt werden. Basierend auf diesen Ergebnissen wird dann die Zufütterungsrate neu berechnet und angepasst.

Fachhochschule Aachen
Campus Jülich, Institut für Nano- und Biotechnologien
Ginsterweg 1
D-52428 Jülich
Tel.: +49 241 / 60095-0
FAX: +49 241 / 60095-3199
www.inb.fh-aachen.de
Ansprechpartner auf der BIOTECHNICA 2007:
Prof. Dr. rer.nat. Manfred Biselli und
Dipl.-Ing. Michelangelo Canzoneri
Halle 9, Stand B16 (Nordrhein-Westfalen Gemeinschaftsstand)
E-Mail: biselli@fh-aachen.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica.de

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