Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationsvorhaben zuverlässig bewerten - DLR stellt neue Software "InnoGuide" vor

02.11.2000


... mehr zu:
»DLR »InnoGuide »Luft- und Raumfahrt
Köln-Porz - Die Umsetzung des Wissens- und Technologiepotenzials der Luft- und Raumfahrt in wettbewerbsfähige Innovationen ist unternehmenspolitische Zielsetzung des Deutschen Zentrums für Luft- und
Raumfahrt (DLR). Diese Innovationspolitik geht über den traditionellen Ansatz des Technologietransfers hinaus. Das DLR bietet eine technologische Basis für marktfähige Produkte und Dienstleistungen in vielen Industriezweigen. Zur Förderung von Innovationen setzt das DLR neue Konzepte und Instrumente ein. Im Sinne dieser Politik stellt das DLR auf der diesjährigen Messe "Systems" (6.-11. November in München) im Software Solution Center, Halle A3, Stand Nr. 257/18 mit "Innoguide" eine neue Software zur Evaluierung von Innovationen vor. Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Technologietransfers sowie private und öffentliche Investoren erhalten mit der modular aufgebauten Lösung ein geeignetes Werkzeug, um Innovationsvorhaben bereits in frühen Phasen zuverlässig zu evaluieren und müssen nicht mehr nur ihrem "Bauchgefühl" vertrauen. InnoGuide wurde in Zusammenarbeit mit der InnoStrat GmbH und dem Institut für Internationales Innovationsmanagement an der Universität Bern entwickelt.

Unter Anwendung wissenschaftlich begründeter und praxiserprobter Verfahren schätzt InnoGuide Potenziale und Risiken eines Projekts objektiv ein. Die Lösung führt zu effizientem Innovationsmanagement und rasch zu fundierten Entscheidungen.

Innovative Projekte durchlaufen drei Stufen im InnoGuide-Prozess. Im Pre-Screening, einem "ersten Sieb", werden Realisierbarkeit und Markterfolg einer Innovation anhand von Muss- und Soll-Kriterien ermittelt. Das eigentliche Screening, das feinere Raster der zweiten Stufe, bewertet das Markterfolgspotenzial. Anhand von acht branchenunabhängigen Kriterien wird eine Expertenmeinung erzielt. Erforderlich für diese zweite Phase sind Kenntnisse des Marktes und des Kundennutzens. Schließlich wird in Stufe drei das Innovation Management System (IMS) umgesetzt. Kern dieses Prüfschrittes ist die Darstellung der ermittelten Ergebnisse. Neben der Skizze des Geschäftsverlaufs der Innovation in einem Netzplan, den Alternativen und Risiken, kommt der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hohe Bedeutung zu. Letztlich wird die Stakeholderanalyse, die objektive Bewertung, vorgenommen. Es folgt dann die Weiterentwicklung des Innovationsvorhabens bis zum marktreifen Produkt.

InnoGuide wird als Softwareprodukt in zwei Versionen angeboten, als InnoGuide Screening und als InnoGuide Professional. Innoguide Screening - das Werkzeug zur Bewertung der Erfolgsvoraussetzungen und des Markterfolgspotenzials - wird auf der Systems vorgestellt und ist ab Dezember 2000 lieferbar. Das umfassende Werkzeug InnoGuide Professional wird im 1. Halbjahr 2001 verfügbar sein. Außerdem werden von DLR und den Partnern zusätzliche Dienstleistungen wie z.B. Beratungen, Schulungen und die Durchführung von Projektbewertungen angeboten.
Weitere Informationen unter http://www.innoguide.com.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) ist das nationale Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt und zugleich die nationale Raumfahrtagentur. Das DLR beschäftigt über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist an acht Standorten vertreten und unterhält mehr als 30 Institute sowie große Test- und Betriebseinrichtungen.

Ansprechpartner:

Harald Grobusch
Tel.: 02203/601-4647
Fax: 02203/601-4695
E-Mail: harald.grobusch@dlr.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Karsten Hess | idw

Weitere Berichte zu: DLR InnoGuide Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche
16.01.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht EMAG auf der GrindTec 2018: Kleine Bauteile – große Präzision
11.01.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie