Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Institute ebnen Weg zur "erweiterten Realität"

17.03.2003


Forschungsprojekte zur "erweiterten Realität" präsentieren mehrere Fraunhofer Institute auf der CeBIT 2003. Mit Datenbrille oder Display werden dabei Zusatzinformationen über die reale Welt gelegt.



Erste Nutzer des Systems könnten Servicetechniker oder Konstrukteure sein. "Das System leitet den Techniker Schritt für Schritt an, indem es ihm visuelle und akustische Anweisungen erteilt. Gleichzeitig hat er die reale Anlage im Blickfeld und kann unmittelbar die Instruktionen ausführen", erläutert Didier Stricker, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD). Im Leitprojekt "ARVIKA" haben sich zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Sie wollen Technologien für "Augmented Reality" (AR) für die Entwicklung, Wartung und Produktion von Autos oder Flugzeugen sowie Anlagen zur Marktreife bringen.



Eines der vorgestellten Projekt unterstützt die Modellierung mit Hilfe einer Stereo-Sichtbrille. Das System erzeugt ein Modell aus Freiformflächen und erfasst die Hand- und Kopfbewegungen des Benutzers mit einem eigenen Tracking-System. Diese werden dann wieder auf das virtuelle Objekt übertagen. Diese Möglichkeit, virtuelle Objekte zu verformen, können auch die Besucher auf der Messe selbst ausprobieren. Der Vorteil von AR- oder Mixed-Reality-Systemen liegt nach Angaben von Fraunhofer vor allem in ihrer intuitiven Bedienbarkeit. Damit entfällt die Notwendigkeit für umfangreiche Bedienungsanleitungen und lange Einschulungsphasen. Gleichzeitig werden damit Arbeitsabläufe wie die Entwicklung von Prototypen beschleunigt.

Dominik Schebach | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/german/press/pi/index.html

Weitere Berichte zu: Graphische Datenverarbeitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zukunft Personal: Workforce Management – Richtig aufgestellt für die voranschreitende Digitalisierung
25.07.2017 | GFOS mbH Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Blattkäfer: Schon winzige Pestizid-Dosis beeinträchtigt Fortpflanzung

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Akute myeloische Leukämie (AML): Neues Medikament steht kurz vor der Zulassung in Europa

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an

26.07.2017 | Biowissenschaften Chemie