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Kalk lösen und gleichzeitig Neubildung verhindern

16.09.2002


Bayer Chemicals auf der Aquatech 2002, 1. bis 4. Oktober, Amsterdam, Amstel Hall, Stand 07.7132

Innovative Produkte mit integriertem Umweltschutz


Überall, wo Wasser im Spiel ist, sorgen gelöste Kalzium- und Magnesiumionen als Carbonat- und Sulfatverbindungen für unschöne Kalkablagerungen. Diese setzen Rohre und Wärmetauscher zu. Das schadet den technischen Anlagen und treibt die Kosten hoch. Im Kampf gegen den Kalk hat die Bayer Chemicals, ein Unternehmensbereich der Bayer AG, umweltfreundliche Mittel entwickelt: Neben bewährten - bereits mit mehreren Umweltpreisen von unabhängigen Gremien ausgezeichneten - Dispergier- und Komplexiermitteln aus dem Sortiment Baypure® stellt Bayer Chemicals auf der Aquatech 2002 erstmals das innovative Baypure® DSP vor. Mit diesem einfach anzuwendenden Produkt wird die Verkalkung nicht nur verhindert, sondern auch bereits bestehende Ablagerungen beseitigt.

Im Rahmen der Grundsätze von "Responsible Care" werden bei Bayer bereits seit Jahren umweltverträgliche Produkte und Herstellungsverfahren entwickelt, was in vorbildlicher Weise bei den Produkten Baypure® DS und Baypure® CX realisiert wurde. Letztgenanntes ist ein mittelstarkes Komplexiermittel, das störende Metallionen - die die Zersetzung von chemischen Verbindungen fördern - bindet. Baypure® CX bietet aufgrund seines guten Komplexierungsverhaltens gegenüber Eisen-, Kupfer- und Kalziumionen, der sehr guten biologischen Abbaubarkeit und seinem ökotoxikologischen Profil wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Komplexbildnern. Die Einsatzgebiete liegen besonders im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel sowie in der Textil- und Papierherstellung, Fotoindustrie und Landwirtschaft..

Baypure® DS ist ein Dispergiermittel, das hervorragend für verschiedenste Anwendungsbereiche geeignet ist, beispielsweise zur Wasserenthärtung in Wasch- und Geschirrspülmitteln, bei der Kühlwasserbehandlung oder zur besseren Verteilung von Pigmenten bei der Herstellung von Papier, Wandfarben und anderen Produkten. Das langkettige Molekül wickelt die Härtbildner regelrecht ein, hält sie in der Schwebe und verhindert, dass sie sich auf der Wäsche oder in einer Rohrleitung niederschlagen. Es bietet hinsichtlich seiner Wirksamkeit und seiner guten biologischen Abbaubarkeit deutliche Vorteile gegenüber klassischen Dispergiermitteln.

Das neue Baypure® DSP wird im Kontakt mit Wasser freigesetzt. Und das selbstdosierend: Das in Tabletten gepresste und in Kunststoffnetzen verpackte Produkt wird dort angebracht, wo der Durchfluss von Wasser zu störenden Kalkablagerungen führen kann, beispielsweise in Drainagerohren oder Abwasserschächten. Die Freisetzung von Baypure® DSP erfolgt dort langsam (slow release-Effekt) in Abhängigkeit von der angebotenen Wassermenge bzw. der Alkalität des Wassers. Das Produkt hat die gleichen Eigenschaften wie das von Bayer angebotene Baypure® DS. Doch im Vergleich dazu werden durch die Eigenschaften des neuen Produkts sogar vorhandene Kalkablagerungen wieder aufgelöst. Darüber hinaus können auch Kalziumphosphat-Niederschläge wieder gelöst werden. Das ist bisher nur mit starken Komplexiermitteln - die biologisch schwer abbaubar sind - partiell möglich.

Der Einsatz von Baypure® DSP empfiehlt sich in schwer zugänglichen Leitungen, die sonst nur zeit- und kostenaufwendig mit hohem maschinellen Aufwand zu reinigen sind, beispielsweise Drainagesysteme von Tunnels oder Mülldeponien. Je nach Zugänglichkeit der Drainagesysteme kann Baypure® DSP in unterschiedlichen Zubereitungsformen appliziert werden. Wenn Inspektionsschächte vorhanden sind, kommen Tabletten zu Einsatz. Für Drainagerohre ohne Inspektionsschächte wird Baypure® DSP als Slurry angeboten. Die thixotrope Flüssigkeit kann mit Hochdruck in das Rohrsystem gespritzt werden. Unter Einwirkung von Scherkräften beim Spritzvorgang verteilt sich die dann niedrigviskose Feststoffsuspension gut. Nach der Einwirkung der Scherkräfte wird die Suspension hochviskos und haftet fest an den Rohrwänden. Hotline für Leseranfragen:F A X: (0221) 9902-160

BayNews Redaktion | Aktuelles aus BayNews

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