Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aussteller kommen mit Zuversicht zur BIOTECHNICA Hannover

17.06.2010
– Chris Viehbacher, CEO Sanofi Aventis, eröffnet BIOTECHNICA
– Messe setzt auf verstärkte Kombination von Ausstellung und Konferenzen
– Schwerpunktthemen: Regenerative Medizin, Molekulare Diagnostik, Bio-IT und Protein Engineering

Die Biotechnologie-Branche setzt auf Hannover: Aussteller und Besucher aus aller Welt treffen sich im Herbst vom 5. bis 7. Oktober auf der BIOTECHNICA 2010. „Die BIOTECHNICA präsentiert eine Vielzahl von Neuheiten rund um die Spitzentechnologien Biotechnologie und Life Sciences“, sagt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Neben einer Vielzahl von kleineren hochspezialisierten Firmen werden auch zahlreiche Unternehmen und Marktführer der Branche in Hannover ausstellen. Dazu zählen unter anderem Eppendorf, Qiagen, Sartorius und Thermo Fisher Scientific. „Die Aussteller kommen zuversichtlich nach Hannover, um ihre Geschäfte weiter anzukurbeln. Dafür wollen sie die BIOTECHNICA nutzen“, fügt Kühne hinzu. Ergänzt wird die Messe durch ein umfangreiches Konferenzprogramm mit mehr als 500 internationalen Sprechern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Chris Viehbacher, Vorstandsvorsitzender von Sanofi-Aventis, wird die Messe am Abend des 4. Oktober gemeinsam mit Jörg Bode, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Dr. Maharaj Kishan Bhan, Regierungssekretär für Biotechnologie im indischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie, eröffnen. Auch John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, wird zur BIOTECHNICA erwartet. Bereits zum achten Mal wird im Rahmen der Eröffnungsfeier der EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD der Deutschen Messe AG vergeben. Der Preis ist mit 75 000 Euro dotiert und richtet sich an europäische Unternehmen der Biotechnologie und Life Sciences, die Innovations€kraft mit Markterfolg verbinden.

Im Mittelpunkt der Messe stehen biotechnologische Anwendungen in den Bereichen Medizin, Pharmaindustrie, Ernährung, Landwirtschaft, Industrie und Umweltschutz sowie Biotechnik, Laborgeräte und Dienstleistungen. „Für die Biotechnologie-Branche ist das Angebots€spektrum der diesjährigen BIOTECHNICA wichtig“, sagt Viola Bronsema, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes der deutschen Biotechnologie-Industrie. Die Kombination von Ausstellung, Partnering und hochkarätigem Konferenz-programm sei eine hervorragende Gelegenheit, Produkte und Dienstleistungen vorzustellen, über Kooperationen sowie Businessmodelle zu diskutieren und sich das neueste wissenschaftliche Know-how abzuholen. „Wer aktuelle Trends, Innovationen und Impulse sucht, wird sie auf der BIOTECHNICA finden“, unterstreicht Messevorstand Kühne. Die Messe zeigt verstärkt Bioinformatik, F&E-Technologien sowie Labor- und Prozesstechnik. Sie orientiert sich auch weiter in Richtung Pharmaindustrie und unterstützt damit den Austausch mit der Biotechnologie. So wird es erstmals eine Sonderschau „Pharmatech“ geben.

Flexibles Konzept der BIOTECHNICA macht sie erfolgreich
Für viele namhafte Aussteller ist die BIOTECHNICA eine feste Größe, um internationale Kunden und Partner zu treffen, Know-how auszutauschen und sich einen globalen Überblick über neueste Trends in der Industrie zu verschaffen. Das erfolgreiche Konzept der BIOTECHNICA zeichnet sich durch eine große Flexibilität aus: „Sie verändert sich genauso konsequent, wie sich die Anforderungen des Marktes verändern“, sagt Kühne. „Durch unsere Nähe zur Branche können wir die Stimmungen aufnehmen und zielgruppengerecht in das bestehende Messekonzept integrieren. Wir sind der Trendseismograph der Branche.“
Umfassendes Konferenzprogramm ergänzt Messeveranstaltung
Ausstellung und Konferenzen werden sich in diesem Jahr thematisch noch stärker ergänzen. Die Konferenzinhalte spiegeln die Themen aus dem Ausstellungsbereich wider und werden unter anderem durch Sonderschauen in den Hallen begleitet. Präventive und regenerative Medizin spielen dabei eine wichtige Rolle. Erstmals wird der 5. Weltkongress für Präventive und Regenerative Medizin (5th World Congress on Preventive and Regenerative Medicine, WCPRM) im Rahmen der BIOTECHNICA ausgerichtet, zu dem mehr als 800 internationale Wissenschaftler und Klinikexperten erwartet werden.

Eine weitere Premiere ist die Konferenz und Sonderausstellung „Molecular Diagnostics Europe“, die die BIOTECHNICA gemeinsam mit dem US-Cambridge Healthtech Institute (CHI) ausrichtet. Dort dreht sich alles um neue Methoden und Werkzeuge für die molekulare Diagnose.

Weiter ausgebaut wird das bisherige Fokusthema Bioinformatik mit einem umfangreichen Vortragsprogramm und begleitender Ausstellung zu angewandten Methoden der Bioinformatik. Die Konferenz „PEGS Europe“ beschäftigt sich mit neuen Techniken und Möglichkeiten zur Expression und Reinigung von Proteinen sowie Antikörperentwicklung. Weitere Themenschwerpunkte sind Lebensmittelmärkte der Zukunft und Lebensmittelproduktion, Molekulare Lebensmittelanalytik, Stammzellen, Biobanken, Forensik und Finanzierung von Biotech-Unternehmen. Für den Zugang zu neuen Geschäftsfeldern und die richtigen Partner sorgt das „BIOTECHNICA Partnering“. Neue Berufsperspektiven in der Life-Science-Branche bietet die Karriereplattform „jobvector career day“.

Your contact for further information at Deutsche Messe
Katharina Siebert
Tel.: +49 511 89 31028
E-mail: katharina.siebert@messe.de

Katharina Siebert | b3c newswire
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica.de/
http://www.messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED-Produktionsanlage aus einer Hand
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Entzündung weckt Schläfer

29.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet

29.03.2017 | Wirtschaft Finanzen

Energieträger: Biogene Reststoffe effizienter nutzen

29.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz