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Neues Verfahren zur Heilung chronischer Wunden

18.06.2002


SanguiBioTech AG stellt neues Verfahren zur Heilung chronischer Wunden auf internationalem Kongress in Hamburg vor Externe Anwendung von Hämoglobin als Sauerstoff-Transporter erzielte in Einzelanwendungen bereits beeindruckende Heilungserfolge



Im Rahmen des 6. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW) e. V. vom 13.-14. Juni 2002 in Hamburg stellten Prof. Dr. Wolfgang Barnikol und Dr. Alexander Teslenko, SanguiBioTech AG, Witten, ihr Konzept der ’Heilung chronischer Wunden unter externer Anwendung von Hämoglobin als Sauerstoff-Transporter’ vor.

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»Hämoglobin


Nicht heilende chronische Wunden gehen stets mit einem Sauerstoffmangel der betreffenden Hautstelle einher. Die granulierenden Zellen des Wundbodens könnten im Prinzip den notwendigen Sauerstoff von innen und von außen erhalten. Wegen der Gefäßdegeneration ist jedoch die Sauerstoffversorgung von innen nicht mehr ausreichend. Auch die Sauerstoffversorgung von außen stößt auf ein Problem: Eine Wasserschicht von nur 50 Mikrometern stellt für Sauerstoff bereits einen so großen Diffusionswiderstand dar, dass die dahinter befindlichen Zellen von Sauerstoff isoliert bleiben. Eine solche Schicht ist aber über einem Wundboden stets vorhanden, so dass sich die Wundzellen von außen nicht mit Sauerstoff versorgen können.

Zentraler Inhalt des zum Patent angemeldeten Verfahrens der SanguiBioTech AG ist es, diesen Diffusionswiderstand durch Einbringen von Hämoglobin in die Schicht entscheidend zu verringern, so dass der Sauerstoff diese ’Barriere’ über den Mechanismus der erleichterten Diffusion passieren kann. Besonderer Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass der Sauerstoff den Wundzellen so in bioverfügbarem *) Zustand, also wie im Falle der Versorgung innerer Zellen, angeboten wird.

Anhand von Dias wurde eindrücklich gezeigt, welche Erfolge bereits in ersten Einzelanwendungen erzielt werden konnten: In zwei besonders schwerwiegenden Fällen chronischer Wunden (Arterio-sklerose und chronisch-venöse Insuffizienz) gelang es, durch das Sangui-Verfahren in Kombination mit klassischen Verfahren der Wundreinigung innerhalb von sechs bzw. zwei Monaten bei täglicher Behandlung eine vollständige Heilung herbeizuführen. Die chronischen Wunden hatten sich zuvor sämtlichen herkömmlichen Behandlungsmethoden gegenüber als therapieresistent erwiesen.

*) ’Bioverfügbar’ kennzeichnet die Tatsache, dass der Sauerstoff sowohl in untoxischer (d. h. ungiftiger) Form als auch für die Zellen in ausreichender Menge vorhanden ist. Im Unterschied dazu wirkt der Sauerstoff bei Therapien mit reinem Sauerstoff in oxidativ-toxischer Form und damit schädlich auf das Gewebe.

Die SanguiBioTech AG ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Sangui BioTech Inc., Santa Ana, Kalifornien. Börsennotierungen: NASDAQ OTC BB (Kürzel: SGBI), Börsen Frankfurt, Hamburg und Berlin (WKN 906 757).

Diese Mitteilung beinhaltet Aussagen, die, anders als historische Tatsachen, als in die Zukunft gerichtet erachtet werden könnten. Solche Aussagen können mit Wörtern wie ’glauben’, ’schätzen’, ’planen’, ’erwarten’ oder ’vorhersagen’, die die Ungewissheit zukünftiger Ereignisse oder Ergebnisse vermitteln, verbunden sein. Diese Aussagen basieren auf Annahmen, von denen das Unternehmen glaubt, dass sie angemessen sind; es können jedoch viele Faktoren verursachen, dass die zukünftigen Ergebnisse des Unternehmens erheblich von den in die Zukunft gerichteten Aussagen abweichen, die in dieser Mitteilung oder in allen anderen Dokumenten oder mündlichen Aussagen, die vom oder im Namen des Unternehmens gemacht worden sind. Die wichtigen Faktoren, die ein wesentliches Abweichen der Ergebnisse von den in die Zukunft gerichteten Aussagen bewirken können, beinhalten, neben anderen, die Fähigkeit weitere Finanzierungen zu akquirieren, was nicht gesichert ist, schnelle technische Entwicklungen und Änderungen, Probleme in der Entwicklung der Projekte der Gesellschaft, Preis- und Produkt-Wettbewerb durch Wettbewerber, generelle ökonomische Bedingungen und Faktoren, die in den SEC-Publikationen des Unternehmens diskutiert werden.



Weitere Informationen und Abbildungen sind erhältlich über:

SanguiBioTech AG – Prof. Dr. Dr. W. Barnikol, CEO
049-(0)2302-915204 (Fon), 049-(0)2302-915191 (Fax),
E-Mail: info@sangui.de oder barnikol@sangui.de
und 001-714-429-4807 (Fon), 001-714-429-7808 (Fax)

| pressrelations.de
Weitere Informationen:
http://www.sangui.de

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