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Dynamische 3D-Technik in der Automatisierungstechnik

30.10.2008
Die Tarakos GmbH zeigt auf der SPS/IPC/Drives 2008 neue Virtual-Reality-Software für die Automatisierungs- und Steuerungstechnik. Die dynamische dreidimensionale Simulation von Fertigungs- und Montageabläufen erleichtert die intuitive Erfassung und soll dadurch Effektivität und Qualität der Anlagen verbessern.

Realitätsnahe 3D-Visualisierungsanwendungen vermitteln ein besseres Verständnis von Anlagen und Prozessen. Die Software-Lösungen von Tarakos werden dazu in drei Bereichen der Automatisierungstechnik eingesetzt: in der Prozessvisualisierung, bei der Überprüfung und Simulation von SPS-Programmen im Zuge der virtuellen Inbetriebnahme sowie in der virtuellen Anlagenplanung und -konstruktion.

Die Einbindung dynamischer 3D-Technik in die Online-Prozessvisualisierung erleichtert nach Herstellerangaben die Lokalisierung und Analyse von Störungen und vermindert so die Stillstandszeiten der Anlagen. Die Software Tara-VR-Control verwendet 3D-Daten im Standardformat VRML2, die aus 3D-CAD-Systemen oder Virtual-Reality-Tools importiert werden. Mit einem integrierten 3D-Editor lassen sich diese anpassen. Die Einbindung in bestehende Prozessvisualisierungssysteme wird per automatisch generierter XML-Datei beschrieben.

Mit Offline-Lösung Personal schulen ohne den Betrieb zu stören

Spezielle Programmierkenntnisse sollen deshalb nicht notwendig sein. Die Laufzeitumgebung des Visualisierungssystems berücksichtigt den 3D-Inhalt als Active-X-Komponente selbstständig, erweitert den visuellen Informationsgehalt und ermöglicht eine schnellere Erfassung von Prozesssituationen. Ebenso erlaubt eine Offline-Lösung der virtuellen Anlage Schulungen und Training von Personal ohne den Betrieb zu stören. Die Einarbeitungszeit wird verkürzt, die Effektivität und Qualität der Anlagenbetreuung werden verbessert.

Einsatz findet die Tara-VR-Control-Lösung per virtuelle Inbetriebnahme auch bei der SPS-Programmierung. Grundlage bildet eine virtuelle Maschine oder Anlage, die mit VR-Software nach dem Baukastenprinzip erstellt wird. Das Verhalten des Modells wird der realen Maschine entsprechend parametrisiert. Im Anschluss steuert eine reale SPS das konstruierte Modell an.

Die Interaktion der 3D-Szene mit der SPS entspricht den tatsächlichen Gegebenheiten und liefert hilfreiche Hinweise auf mögliche Auswirkungen im Echtbetrieb. SPS-Programme lassen sich leicht überprüfen und optimal an die erforderlichen Bedingungen anpassen. Die spätere reelle Inbetriebnahme verläuft reibungsloser, schneller und kostengünstiger.

Maschinen- und Anlagenpläne in gängigen CAD-Formaten dreidimensional visualisieren

Den für diese Anwendungen nötigen 3D-Inhalt stellen Virtual-Reality-Tools, wie der Tara-VR-Builder bereit. Maschinen- und Anlagenpläne in gängigen CAD-Formaten werden eingelesen und realitätsgetreu dreidimensional visualisiert. Weitere Komponenten werden aus zahlreichen, mitgelieferten Objektbibliotheken ausgewählt, abgewandelt und platziert.

Mit dieser schlanken und leistungsfähigen Lösung lassen sich ganze Fertigungsanlagen und Materialflusssysteme am Computer bis ins Detail exakt durchplanen, simulationsnah animieren und schließlich optimieren. Die realitätsnahen Abläufe dienen dazu, geplante Investitionen abzusichern, Inbetriebnahmezeiten zu verkürzen und die Prozessleistung neuer Systeme zu erhöhen.

Tarakos GmbH auf der SPS/IPC/Drives 2008: Halle 7A, an Stand 530

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1605&pk=152367

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