Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Video-Ads erzielen beste Werbewirkung im Internet

21.09.2007
Nutzer-Akzeptanz höher als bei Standardwerbemitteln

Online-Videowerbung erzielt eine höhere Wirkung als andere Werbeformen im Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Werbewirkungsstudie der Tomorrow Focus AG im Zuge einer Online-Kampagne zu Sonys neuem Blu-ray-Disc-Player.

Videoclips haben sowohl bei Werbeerinnerung und Markenimage als auch bei der Aktivierung die Nase vorn. "Bewegtbildformate im Internet, wie Online-Video-Ads, sind eine sehr aufmerksamkeitsstarke Werbeform. Video-Ads erscheinen exklusiv vor einem Videobeitrag und müssen nicht wie im Fernsehen in einem Werbeblock mit anderen Spots um die Aufmerksamkeit des Zuschauers konkurrieren", erklärt Inga Brieke, Market & Media Analyst bei Tomorrow Focus, gegenüber pressetext.

Video-Ads seien so erfolgreich, weil man den Nutzer mit einer Werbeform anspreche, die seinen Nutzungsinteressen entspreche und den Möglichkeiten des Mediums gerecht werde. Die höchste Werbewirkung wird laut Studie dann erzielt, wenn Video-Ads mit Standardwerbemitteln kombiniert werden.

Insgesamt wurden 2.142 Besucher der Webseiten Focus Online, Chip Online und Sevenload über die Videowerbung befragt. Untersucht wurden Aufmerksamkeitsleistung, Werbeerinnerung, Gefallen, Markenimage sowie Aktivierung. Dabei zeigte sich, dass die Videoclips bei der Erinnerung und der Aufmerksamkeit weit besser abschneiden als Internet-Standardwerbemittel wie Banner oder Scyscraper.

Der zum Einsatz gekommene Sony-Spot, der mit herkömmlichen Online-Werbemitteln kombiniert war, wurde von rund einem Drittel der Befragten ungestützt erinnert. "Unsere Studie zeigt, dass die höchste Werbewirkung erzielt wird, wenn der Nutzer sowohl das Video-Ad als auch die Standardwerbemittel der Kampagne gesehen hat. Dieser Kontakt muss jedoch nicht zeitgleich stattfinden, sondern kann sich z.B. über mehrere Tage verteilen", sagt Brieke im Gespräch mit pressetext.

Videowerbung wird aber auch ganz allgemein eher von den Nutzern angenommen und schneidet beim Gefallen besser ab als andere Werbemittel. Während Standardwerbeformen mit einer Durchschnittsnote von 3,2 bewertet wurden, kamen die Video-Ads auf die Note 2,5. Selbst das Image einer Marke lässt sich mit den Videos positiv beeinflussen. Jene, die den Sony-Spot gesehen hatten, beurteilten die beworbene Marke überdurchschnittlich oft als unverwechselbar und sympathisch. Das Produktinteresse bzw. die Kaufbereitschaft erhöhte sich durch das Video um rund sechs Prozent.

Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Effekte von klassischen Online-Werbeformen von jenen der Videowerbung nochmals übertroffen werden, so Andrea Eckes, Head of Market and Media Research bei Tomorrow Focus. "Das Fazit lautet kurz gesagt: Online-Werbung wirkt, Online-Video-Ads wirken noch besser." Allerdings sind die Video-Ads auch etwas teurer als Standardwerbeformen im Internet. Die Besonderheiten dieses Werbemittels würden jedoch auch den etwas höheren Preis rechtfertigen, so Brieke.

Detailliertere Ergebnisse der Studie sollen am 26. September auf der OMD, der Leitmesse für digitales Marketing, in Düsseldorf vorgestellt werden.

Claudia Zettel | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.tomorrow-focus.de
http://www.online-marketing-duesseldorf.de

Weitere Berichte zu: Video-Ad Werbeerinnerung Werbeform Werbewirkung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Content-Marketing: In der Praxis angekommen - Studie zu Content-Marketing-Strategien
15.07.2016 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie