Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kinder sollen nicht mehr als zwei Stunden täglich fernsehen

16.07.2004


Studie weist negative Auswirkungen auf Gesundheit nach

... mehr zu:
»Fernsehkonsum »Fitness »Teenager

Kinder sollten zum Schutz ihrer späteren Gesundheit täglich nicht mehr als zwei Stunden fernsehen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Otago gekommen. Es zeigte sich, dass Erwachsene, die als Kinder Vielseher gewesen waren, eher übergewichtig waren, rauchten und über hohe Cholesterinwerte verfügten. Die Wissenschaftler regen an, dass die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und den Fernseher abschalten sollten. Die Ergebnisse der Studie wurden in The Lancet veröffentlicht. Experten erklärten, dass diese Studie Argumente für das Verbot der Bewerbung von Junk-Food während Kindersendungen liefere.

Die Forscher begleiteten laut BBC 1.000 Kinder, die 1972 und 1973 geboren wurden, zwischen dem dritten und 26. Lebensjahr. Alle zwei bis drei Jahre wurden ihre Eltern befragt und später die Kinder selbst nach ihrem täglichen Fernsehkonsum befragt. Als die Teilnehmer 26 Jahre alt waren, wurde ihr Gesundheitszustand überprüft. Erhoben wurden Blutdruck, Cholesterinwerte, Größe, Gewicht, Fitness, Rauchgewohnheiten und die Körpermassenzahl. Die Auswertung ergab, dass mehr als zwei Stunden Fernsehen täglich als Kinder und Teenager mit einem erhöhten Risiko von Übergewicht, Rauchen und schlechter kardiovaskulärer Fitness in Zusammenhang stand. 17 Prozent der Gewichtsprobleme, 15 Prozent der erhöhten Cholesterinwerte, 17 Prozent der Raucher und 15 Prozent des schlechten Herz- und Gefäßzustandes konnten mit einem exzessiven Fernsehkonsum als Kind oder Teenager in Verbindung gebracht werden. Hingegen konnte kein Zusammenhang zwischen Fernsehen und den Blutdruckwerten hergestellt werden.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.otago.ac.nz
http://www.thelancet.com

Weitere Berichte zu: Fernsehkonsum Fitness Teenager

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Wirkstoffe aus dem Baukasten: Design und biotechnologische Produktion neuer Peptid-Wirkstoffe

13.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing

13.12.2017 | Informationstechnologie