Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Justierbarer Golfschläger

09.09.2003


Golfspieler brauchen künftig kein sperriges Sortiment von Golfschlägern mehr mit sich zu führen, sondern kommen mit einem einzigen Schläger aus. Ähnlich wie die herkömmlichen Schläger besitzt auch diese Ausführung einen drehbaren Kopf, der verstellt werden kann, um verschiedene Lofts - also Neigungswinkel des Schlägerblattes - zu erzielen.

Auf ihrem Weg über das Grün müssen die Golfer immer gleich eine Auswahl von Schlägern mit sich führen. Vom Driver bis zum Putter, vom Eisen bis zum Holz - Golfschläger unterscheiden sich in Größe, Form und Gewicht, und alle sind unverzichtbar, um jede Situation vom ersten Abschlag bis zum letzten Loch optimal zu meistern.

Getrieben vom Ehrgeiz, die Zahl der benötigten Schläger zu verringern, hat ein Erfinder jetzt einen neuartigen, justierbaren Einzelschläger vorgestellt, der mehrere Eisen ersetzen kann. Diese Neuheit ist mit einem geriffelten Gelenk, dessen Komponenten ineinander greifen, ausgestattet und ermöglicht eine 180-Grad-Winkeleinstellung des Schlägerkopfes auf unterschiedliche Lofts. Gleichzeitig misst ein kalibrierter Maßstab auf dem Ansatzstück den Rotationsgrad des Schlägerblattes. Sobald der gewünschte Loft erreicht ist, verwandelt eine Schnelltrennklemme auf der Rückseite des Hosels den Schläger in einen herkömmlichen Schläger ohne bewegliche Teile.



Nach den Spielregeln dürfen Golfer bis zu 14 Schläger mit unterschiedlichen Lofts benutzen. Während Profi-Golfer ihre Schläger von Caddies tragen lassen, werden Amateure sie in aller Regel selbst tragen. Abgesehen von den Kosten für den Kauf eines kompletten Satzes von Schlägern, verringert diese Innovation auch das Gewicht, das die Spieler über den Golfplatz transportieren müssen.

Der Schläger ist eine Sonderausführung, deren Leistungswerte noch der Optimierung bedürfen, und so ist der Entwickler derzeit auf der Suche nach Möglichkeiten zur Kooperation mit Schlägerherstellern, die interessiert sind, seine Erfindung durch Weiterentwicklung auf einen wettbewerbstauglichen Standard zu bringen. Gegenwärtig steht ein Prototyp zur Verfügung.

Kontakt:

Dr. Salahuddien Mohamed Dawjee
MEDUNSA
PO Box 13608, 0037 Pretoria, South Africa
Tel: +27-12-374-3575, Fax: -5144
Email: dawjee@medunsa.ac.za

Dr. Salahuddien Mohamed Dawjee | ctm
Weitere Informationen:
http://www.medunsa.ac.za

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ein Feuerwerk der chemischen Forschung

24.08.2017 | Veranstaltungen

US-Spitzenforschung aus erster Hand: Karl Deisseroth spricht beim Neurologiekongress in Leipzig

24.08.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eisberge: Mathematisches Modell berechnet Abbruch von Schelfeis

24.08.2017 | Geowissenschaften

Besseres Monitoring der Korallenriffe mit dem HyperDiver

24.08.2017 | Geowissenschaften

Rauch von kanadischen Waldbränden bis nach Europa transportiert

24.08.2017 | Geowissenschaften