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Fast jeder fünfte Bürger der Stadt Frankfurt am Main lebt in Armut: Sozialbericht der FH FFM für die Stadt liegt vor

07.12.2009
In Frankfurt am Main lebt fast jede/r fünfte Bürger/-in in Armut (18,2 Prozent) und mehr als jede/r Zehnte (10,6 Prozent) in Wohlstand oder Reichtum. Dies sind Ergebnisse des "Sozialberichts für die Stadt Frankfurt am Main" des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW) der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM).

Der Bericht liefert einen Überblick über die Lebensbedingungen der Bürger/-innen der Stadt Frankfurt. Die Themenfelder sind Haushaltsstrukturen und Lebensformen, Bildungsbeteiligung, Erwerbstätigkeit sowie Armut und Reichtum. Insbesondere wird die Lebenssituation von Gruppen beleuchtet, die aus verschiedenen Gründen als sozial benachteiligt angesehen werden können.

Die Situation Frankfurts wird auch mit anderen hessischen Regionen verglichen. In Frankfurt ist vor diesem Hintergrund sowohl die Armuts- als auch die Reichtumsquote vergleichsweise hoch. Der Bericht basiert auf den Ergebnissen des Mikrozensus 2004 bis 2007, der amtlichen Repräsentativstatistik über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt in Deutschland.

"Vom Sozialbericht für die Stadt Frankfurt, der künftig stetig aktualisiert werden soll, erhoffen wir uns ein kontinuierliches Monitoring der Lebenssituation in Frankfurt. Dieses wird es ermöglichen, im Zeitlauf erwünschte wie unerwünschte Entwicklungen zu identifizieren", so Andreas Klocke, Geschäftsführender Direktor des FZDW.

Der Sozialbericht steht auf der Homepage des FZDW unter http://www.fh-frankfurt.de/fzdw in der Rubrik "Publikationen" zum Download bereit. Ebenso findet man dort den FZDW-Bericht "Wandel der Familienreformen in Deutschland und die Bedeutsamkeit des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland".

Sarah Blaß | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-frankfurt.de/fzdw

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