Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Männer trinken lieber als Frauen

21.10.2002


Bei der Einstellung zum täglichen Trinken zeigen sich zwischen Männern und Frauen deutliche Unterschiede

... mehr zu:
»Getränk

Das beleuchtet eine aktuelle Online-Umfrage, die Professor Dr. Volker Pudel - Leiter der Ernährungspsychologischen Forschungsstelle an der Universität Göttingen - im Auftrag von Soda-Club durchgeführt hat. Ziel war es, mehr über das Trinkverhalten von Erwachsenen zu erfahren. Ein weiteres erstaunliches Ergebnis: Obwohl fast jeder der Befragten weiß, dass Erwachsene täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit trinken sollten, meinen trotzdem die meisten, dass sie dieses Wissen nicht in die Praxis umsetzen.

Während Männer (67 Prozent) eher gerne trinken, fällt Frauen (46 Prozent) die Flüssigkeitsaufnahme oft schwer. Dennoch schätzen weibliche Befragte die Bedeutung der täglichen Wasserzufuhr wesentlich wichtiger ein als Männer. Auch beim Thema "Kalorien" gehen die Geschlechter eher getrennte Wege: 83 Prozent der Frauen achten auf den Kaloriengehalt von Getränken; bei den männlichen Befragten sind es nur 64 Prozent.


Das Gewicht von Getränken und der damit verbundene mühsame Transport nach Hause empfinden Männer und Frauen fast gleichermaßen als lästig: Für 67 Prozent aller Befragten ist die Besorgung des Getränkevorrats eine Belastung. 13 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer bewerten dieses Problem sogar als besonders große Belastung.

Die Botschaft der Ernährungswissenschaftler, mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken, ist bei 98 Prozent aller Verbraucher angekommen. Dennoch meint ein Großteil der Befragten, dass sie dieses Wissen nicht in die Praxis umsetzen - obwohl sie es eigentlich gerne möchten. Nach den Gründen befragt, antworten 67 Prozent, dass sie das Trinken einfach vergessen. Andere empfinden keinen Durst oder haben schlichtweg keine Lust, etwas zu trinken.

Tipps von Professor Dr. Volker Pudel zeigen, wie es leichter geht, täglich genug zu trinken:

  • Wer nur wenig oder selten Durst verspürt, dem hilft folgendes Trink-Training: Tagsüber in jeder Stunde ein Glas Wasser (200 ml) trinken. So lässt sich eine Trinkmenge von 2 Litern leicht erreichen. In der Anfangszeit kann ein Wecker helfen, der mit einem stündlichen Signal ans Trinken erinnert. "Schon nach wenigen Wochen kann man sich so konditionieren und bald auf diese Erinnerung verzichten - der Körper sendet dann selbst ein ’Durstsignal’", weiß Professor Volker Pudel

  • Immer nur das gleiche trinken, das kann leicht langweilig werden. Wer für mehr Abwechslung bei der Getränkeauswahl sorgt, dem fällt es leichter, sich fürs Trinken zu motivieren: Ob stilles oder gesprudeltes Wasser, pur, mit Säften oder Sirups gemischt oder verschiedene Kräuter- und Früchtetees, die Auswahl an Getränken ist groß

  • Leitungswasser ist qualitativ hochwertig und streng kontrolliert. Doch wer kein Glas oder keine Trinkflasche zur Hand hat, trinkt trotzdem nichts. Daher: Trinkflaschen zu Hause auffüllen und mitnehmen. So hat man auch unterwegs immer ein Getränk parat. Auf dem Schreibtisch eine Flasche mit purem oder aufgesprudeltem Trinkwasser neben sein "Lieblingsglas" stellen - so fällt das Trinken leichter und macht mehr Spaß

  • Wer keine Getränkekisten schleppen mag, für den ist ein Trinkwassersprudler eine gute Alternative. Die Geräte brauchen nicht viel Platz, sind sparsam und ergiebig.

    SODAVISION | presseportal
    Weitere Informationen:
    http://www.sodaclub.de

    Weitere Berichte zu: Getränk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht 3, 2, 1, meins: Kaufentscheidungen im Labor erforscht
28.08.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um
26.05.2017 | Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik