Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen gründen helfen - TU-Wettbewerb zeichnet Ideen mit Potenzial aus

07.12.2009
Beim dritten "TU-Ideenwettbewerb" hat das Team des technisch und ästhetisch beeindruckenden Kohlefaser-Golftrolley "Lambda" gewonnen.

Der Wettbewerb fand zum dritten Mal statt und erfreut sich mit 27 Einsendungen wachsender Beliebtheit. Sieben der in den letzten drei Jahren eingereichten Ideen mündeten bereits in eine Unternehmensgründung.

Was braucht es, um eine Firma zu gründen? Mut, Fachkenntnis und eine Idee. Die Technische Universität Darmstadt bietet eine Vielzahl von Unterstützungen für potenzielle Gründer aus dem universitären Umfeld an. Eine davon ist der 2009 zum dritten Mal stattfindende "TU-Ideenwettbewerb".

Erneut konnten dabei sowohl Studierende und Absolventen als auch Wissenschaftler der Universität ihren Ideenreichtum unter Beweis stellen. Entscheidend für den Wettbewerb war dabei allein das Potential ihrer Ideen und nicht die Marktreife oder ähnliches. Die meisten Beiträge kamen in diesem Jahr aus den Recht- und Wirtschaftswissenschaften (inkl. Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik) und dem Maschinenbau.

Die "Erfinder" der sechs besten Ideen der Vorauswahl präsentierten ihre Vorhaben am 3. Dezember 2009 mündlich vor einer Jury aus Wirtschaftsexperten und verteidigten sie gegen kritische Fragen.

Am Ende standen Alexander Betz und Sebastian Kohler mit ihrem Kohlefaser-Golftrolley "Lambda" als Sieger fest und erhielten 2000 Euro Preisgeld. Zweitplatzierte mit 1000 Euro wurden Johannes und Florian Mathias sowie Bastian Bernarding mit ihrer Geschäftsidee "Minerva: Videobasiertes Unterstützungssystem zur objektiven Echtzeit-Wettkampfbewertung im Leistungssport". Den dritten Platz belegten Thomas Stollberg und Asad Mirza mit der "Verbindung eines Hausnotrufsystems mit einem elektronischen Schloss", dafür erhielten sie 300 Euro. Die Gewinne wurden noch am gleichen Abend von Vertretern der Sponsoren überreicht.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise ist es besonders dem Engagement von vier Darmstädter Unternehmen - Sparkasse Darmstadt, Merck, Software AG und ISRA Vision - zu verdanken, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder erfolgreich durchgeführt werden konnte. Beim anschließenden Get-Together hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, mit den Juroren und Sponsoren des Ideenwettbewerbs ins Gespräch zum kommen und dabei erste Geschäftskontakte zu knüpfen.

"Eigentlich sind alle Finalteilnehmer des Ideenwettbewerbs Gewinner", betonte Thorsten Meißner in seiner Funktion als Vorsitzender der Jury in seinem Grußwort. "Nicht nur, weil sie tolle Ideen hatten und diese auch mit viel Leidenschaft und Engagement vor der Jury präsentiert haben. Sondern weil sie sich bei diesem Wettbewerb auch einmal ausprobieren konnten und auch noch einmal wertvolles Feedback für die weitere Ausarbeitung ihrer Ideen von der Jury erhalten haben."

Insgesamt wurden in allen drei bisherigen Ideenwettbewerben 70 Beiträge eingereicht, wobei sieben Ideen direkt in eine Unternehmensgründung mündeten und sich eine weitere Idee noch in der Umsetzungsphase befindet. Die Teilnehmer aller Wettbewerbe werden auf Wunsch von der Gründerberatung der TU Darmstadt betreut, die sie u.a. beim Schreiben eines Businessplans und der Beantragung eines EXIST-Gründerstipendiums unterstützt. Der Ideenwettbewerb an der TU Darmstadt soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Kontakt:
TU Darmstadt
Dezernat Forschung - Projekt Gründerberatung
Gudrun Lantelme
Tel.: 06151-16-6087
Mail: lantelme.gu@pvw.tu-darmstadt.de
MI-Nr. 99/2009, tb

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-darmstadt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften