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Schaeffler, Binder + Co sowie Beiersdorf erhalten Open Innovation Award 2011

10.10.2011
Im Rahmen der 2. Handelsblatt Konferenz „Open Innovation“ erhielten am 27. September 2011 drei Unternehmen den Open Innovation Award.
In der Kategorie „Bestes Gesamtkonzept“ wurde die Schaeffler Gruppe ausgezeichnet. Das fränkische Unternehmen ist ein weltweit führender Wälzlagerhersteller und wichtiger Zulieferer der Automobilindustrie.

Über den Titel „Bestes KMU“ konnte sich der Maschinen- und Anlagenbauer Binder + Co aus dem steirischen Gleisdorf freuen und das Hamburger Kosmetikunternehmen Beiersdorf erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Partnering-Konzept“.

Die Jury unter der wissenschaftlichen Begleitung von Professorin Ellen Enkel, Expertin für kollaborative Innovationen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, bildeten Dr. Juan-Carlos Wuhrmann (Henkel AG & Co. KGaA), Dr. Holger Beruda (Procter & Gamble Service GmbH), Dr. Carsten Vogt (Osram AG) und Daniela Linke (Deutschen Telekom AG).

Innovationen durch strategiekonforme Öffnung nach außen
Die Preisträger wurden unter allen Unternehmen ausgewählt, die bis dato an der Innovationsstudie 2011 der Zeppelin Universität teilgenommen hatten. Zentrales Auswahlkriterium dabei war nicht wie viel Open Innovation ein Unternehmen betreibt, sondern wie gut die ausgewählten Aktivitäten die Unternehmensstrategie unterstützen. „Ein Technologieführer benötigt ein anderes Innovationskonzept als ein Kostenführer“, erklärt Enkel. Entscheidend für den Unternehmenserfolg seien zum einen, wie gut Strategie und Aktivitäten verknüpft werden, aber auch wie unterschiedliche Quellen genutzt und neue Technologien über Branchengrenzen hinaus – im Sinne von Cross-Industry Innovation - erschlossen werden, so das Forschungsteam. Darüber hinaus stufen die Wissenschaftler die Fähigkeit zur kollaborativen Entwicklung von Geschäftsmodellinnovationen als zukünftig wichtige Quelle für den Unternehmenserfolg ein.

Kooperationen mit Schlüsselkunden
In ihrer Laudatio würdigte Enkel die Umsetzung von Open Innovation bei der Binder+Co AG. Wichtigste Elemente davon sind bei dem KMU die Ideenfindung über enge Kooperationen mit Schlüsselkunden, die Nutzung von Know-how verschiedener Universitäten, Forschungseinrichtungen, Lieferanten und Mitbewerber sowie die Markteinführung von neuen Produkten über Kundenpartnerschaften. Alle Führungskräfte und Mitarbeiter des Unternehmens leben zudem eine offene Innovationskultur, die von Vertrauen und partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt und die Basis für ein nachhaltiges Wachstum bildet.

Breites Methoden-Portfolio
Bei der Schaeffler Gruppe lobte die Jury speziell das breite Portfolio an Methoden, die Schaeffler im Rahmen von Open Innovation einsetzt. „Schaeffler konnte die Jury überzeugen, weil es ein umfassendes Gesamtkonzept zu Open Innovation gibt. Die unterschiedlichsten Instrumente und Maßnahmen werden sehr professionell eingesetzt, also mit einer klaren Vorstellung davon, welche Methode für welche Problemstellung geeignet und zielführend ist“, so Enkel. Das umfassende Portfolio an Instrumenten und Methoden ist dabei konsequent in die Innovationsstrategie des Unternehmens integriert. Auch durch seine innovationsfördernde Unternehmenskultur, als wichtiger Nährboden für erfolgreiche Innovation, konnte Schaeffler überzeugen.

„Pearlfinder“ und „Project House“
Für die Auszeichnung der Beiersdorf AG als bestes Partnering-Konzept waren vor allem die Open Innovation Initiativen „Pearlfinder“ und „Project House“ maßgeblich. Mit diesen Initiativen setzt Beiersdorf verstärkt auf externes Wissen bei der Forschung & Entwicklung von Produktformeln und Verpackungen. Bei Pearlfinder handelt es sich um ein vertrauliches Netzwerk, das auf einer geschützten Web-Plattform basiert, auf der externe Partner Lösungsvorschläge für vorgegebene Aufgabenstellungen einreichen können. Im Project House werden Lieferanten hingegen unmittelbar bei Beiersdorf integriert, um neue Projekte zu starten und gemeinsam zu bearbeiten.

An der Innovationsstudie 2011 der Zeppelin Universität können sich interessierte Unternehmen bis zum Ende des Jahres beteiligen. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten einen ausführlichen Abschlussbericht, der ein zielgerichtetes Benchmarking der eigenen offenen F&E-Aktivitäten und „Lernen von den Besten“ ermöglicht.

Teilnahme an der Studie unter: bit.ly/zeppelin_2011

Award-Bilder: www.euroforum.de/fotos-open-inno

Pressekontakt
Claudia Büttner
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
EUROFORUM Deutschland SE
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
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40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
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Mailto:claudia.buettner@euroforum.com

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