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Preis "Geisteswissenschaften International" für
Prof. Dr. Jörg Rüpke von der Universität Erfurt

25.10.2010
Mit „Geisteswissenschaften International“ – dem Preis zur Förderung der Übersetzung geisteswissenschaftlicher Literatur – haben der Börsenverein, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG Wort und das Auswärtige Amt jetzt 23 herausragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke in deutscher Sprache ausgezeichnet.

Darunter auch ein Buch von Prof. Dr. Jörg Rüpke, Professor am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Sein Titel: „Kalender und Öffentlichkeit.

Die Geschichte der Repräsentation und religiösen Qualifikation von Zeit in Rom“.
Dabei handelt es sich um Rüpkes Habilitationsschrift, die im Jahr 1995 im Verlag Walter de Gruyter erschienen ist.

Mit der Preissumme von insgesamt 300.000 Euro wird die jeweilige Übersetzung der Titel ins Englische finanziert. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen“, sagt Jurysprecher Dieter Langewiesche, „die prämierten Werke belegen eindrucksvoll die thematische Weite der deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften."

Der Preis wird seit Juli 2008 zweimal jährlich für Publikationen von besonderer wissenschaftlicher Qualität vergeben. Ziel der Auszeichnung ist es, zu einer stärkeren internationalen Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse in den Sozial- und Geisteswissenschaften beizutragen und zugleich Deutsch als Sprache der Erstpublikation zu fördern.

Der Jury gehören neben dem Juryvorsitzenden Dieter Langewiesche an: Detlef Felken (Verlag C.H. Beck), Luca Giuliani (Wissenschaftskolleg zu Berlin), Klaus Reichert (Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung), Wilfried F. Schoeller (Honorarprofessor Universität Bremen), Günter Silberer (Universität Göttingen) und Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Carmen Voigt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erfurt.de

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