Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis 2011 geht an Forscher der Universität Regensburg

04.11.2011
Mit Prof. Dr. Siavosh Mahboobi vom Institut für Pharmazie wurde in diesem Jahr ein Forscher der Universität Regensburg mit dem renommierten PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis 2011 ausgezeichnet.

Der Wissenschaftler konnte sich in der Kategorie „Pharmazeutische Chemie“ gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und -bewerber durchsetzen und kann sich deshalb über ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro freuen.

Mit dem Preis zeichnet die PHOENIX group, führender Pharmahändler Europas, seit 15 Jahren die besten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Feld der universitären pharmazeutischen Grundlagenforschung im deutschsprachigen Raum aus. Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Pharmazie Wissenschaftspreis ist die einzige Auszeichnung dieser Art. „Uns ist es ein sehr wichtiges Anliegen, engagierte Wissenschaftler und ihre hervorragende Forschung zu unterstützen.

Die PHOENIX group übernimmt Verantwortung für die wissenschaftliche Basis im pharmazeutischen Bereich – und dies seit 15 Jahren“, sagte Oliver Windholz, Mitglied der Geschäftsführung der PHOENIX group.

Der PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis wurde gestern im Rahmen eines Festakts im Düsseldorfer Industrieclub vergeben. Die unabhängige Jury unter der Leitung von Prof. Jörg Kreuter von der Universität Frankfurt/Main, prämierte die besten Arbeiten in den vier pharmazeutischen Gebieten Pharmakologie, Pharmazeutische Biologie, Pharmazeutische Chemie sowie Pharmazeutische Technologie. Die Preisträger wurden für herausragende Arbeiten ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht worden sind.

Prof. Mahboobi erhielt die Auszeichnung für seine Forschungen zur chemisch-synthetischen Kombination von bestimmten Inhibitoren bzw. Hemmstoffen für zwei verschiedene zelluläre Prozesse in dual wirksamen Verbindungen. Diese unterdrücken das unkontrollierte Wachstum von Tumorzellen und könnten künftig in der Krebstherapie eingesetzt werden.

Über den PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis:
Der PHOENIX Pharmazie Wissenschaftspreis hat sich zu einem der bedeutendsten deutschen Wissenschaftspreise entwickelt. In den vergangenen 15 Jahren wurden 60 Preise für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen und insgesamt über 300.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Für den Preis wurden seit der Gründung mehr als 600 Bewerbungen eingereicht (http://www.phoenixgroup.eu/DE/Seiten/default.aspx).
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Siavosh Mahboobi
Universität Regensburg
Institut für Pharmazie
Siavosh.Mahboobi@chemie.uni-regensburg.de
www.mahboobi.d

Alexander Schlaak | idw
Weitere Informationen:
http://www.phoenixgroup.eu/DE/Seiten/default.aspx

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie