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Mehr als 200 Nominierungen für den Gerda Henkel Preis 2012

22.02.2012
Vorschläge aus 46 Nationen

Für den Gerda Henkel Preis 2012 sind mehr als 200 Nominierungen eingereicht worden. Damit hat sich die Zahl der eingegangen Vorschläge gegenüber der vorherigen Ausschreibungsrunde im Jahr 2010 deutlich erhöht. Vor allem im Ausland fand die Ausschreibung ein großes Echo: Waren 2010 in der Geschäftsstelle der Gerda Henkel Stiftung gut 80 Vorschläge aus dreizehn Ländern eingegangen, haben sich diesmal Nominatorinnen und Nominatoren aus 46 Nationen an dem Verfahren beteiligt. Bis zum 31. Januar konnten Hochschulen, außeruniversitäre wissenschaftliche Einrichtungen und Wissenschaftler geeignete Kandidaten benennen.

Mit dem Preis zeichnet die Gerda Henkel Stiftung besondere Leistungen auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften sowie Forschungen aus den Förderbereichen ihrer Sonderprogramme aus. Die Stiftung vergibt die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung am 29. Oktober 2012 zum vierten Mal.

Im Juni findet die Jurysitzung unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Frühwald statt, in der der Preisträger oder die Preisträgerin ausgewählt wird. Der Jury gehören neben den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung – Prof. Dr. Martin Zimmermann (München), Prof. Dr. Andreas Beyer (Paris), Prof. Dr. Willibald Steinmetz (Bielefeld) und Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Stollberg-Rilinger (Münster) – unabhängige Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Öffentlichkeit an: Dr. Franziska Augstein (München), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger (Berlin) und Prof. Dr. Bo Stråth (Helsinki). Die endgültige Entscheidung trifft das Kuratorium der Stiftung: Julia Schulz-Dornburg (Vorsitz, Barcelona), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Stellv. Vorsitz, Bonn), Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Freiburg), Prof. Dr. Ulrich Lehner (Düsseldorf), Dr. Michael Muth (München) und Dr. Hans-Dietrich-Winkhaus (Ehrenmitglied, Düsseldorf).

Die Verleihung des Gerda Henkel Preises erfolgt in einem Turnus von zwei Jahren. 2010 ehrte die Gerda Henkel Stiftung die Berliner Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer. 2008 erhielt der Soziologe und Kulturhistoriker Prof. Dr. Richard Sennett (London/New York) die Auszeichnung, 2006 der Kunsthistoriker Prof. Dr. h.c. Dr. h.c. Martin Warnke (Hamburg).

Kontakt:
Gerda Henkel Stiftung
Pressestelle
Dr. Sybille Wüstemann
E-Mail: wuestemann@gerda-henkel-stiftung.de
Telefon: 0211-93 65 24 0

Dr. Sybille Wüstemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.gerda-henkel-stiftung.de/

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