Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Matthias Eckoldt ist erster Träger des idw-Preises für Wissenschaftsjournalismus

14.01.2009
Der Träger des idw-Preises für Wissenschaftsjournalismus steht fest: Dr. Matthias Eckoldt erhält die erstmals vergebene Auszeichnung.

Der Preis war ausgeschrieben für im "Jahr der Mathematik" 2008 erschienene herausragende journalistische Beiträge in Hörfunk und Fernsehen zum Thema Mathematik. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Eckoldt erhält ihn für einen Beitrag im Deutschlandradio Kultur.

Der freie Journalist aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem am 24. Januar 2008 im Deutschlandradio Kultur gesendeten Feature "Alles ist Zahl! Mathematik für Schlüsseltechnologien". Das Skript finden Sie hier:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/728797/

Aus der Begründung der Jury: "Das Hörfunk-Feature überzeugt vor allem mit seiner thematischen Relevanz und seiner handwerklichen Qualität. Hinsichtlich der Relevanz bietet es eine gelungene Mischung aus allgemeinen Passagen über die Mathematik und deren Bedeutung und konkreten, beispielhaften Passagen aus dem Feld der Diskreten Mathematik. Handwerklich erfüllt das Feature die anspruchsvollen Anforderungen an diese journalistische Gattung, sowohl was die Dramaturgie als auch den Einsatz von O-Tönen und Gesprächspartnern angeht." Die Jury lobt den Beitrag zudem als informativ und verständlich.

Zu diesem einstimmigen Urteil kamen die Juroren: der Wissenschaftsjournalist Markus Peick, Redakteur der Wissenschaftssendung "nano" (ZDF/3sat), Rudolf Kellermann, Pressesprecher der in Sachen Mathematik besonders fachkundigen idw-Mitgliedseinrichtung Matheon, und für den idw-Vorstand Marco Finetti, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Chefredakteur der DFG-Zeitschriften.

Der Preisträger

Matthias Eckoldt arbeitet seit zweieinhalb Jahren als freier Journalist. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Medienwissenschaft schrieb er den Roman "moment of excellence", der sich mit ethischen Fragestellungen der Hochtechnologien auseinandersetzt. Von 2001 bis 2004 war Eckoldt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Greifswald angestellt. Er promovierte mit der system-theoretischen Studie "Medien der Macht - Macht der Medien". 2006 machte er sich als Journalist selbständig und arbeitet überwiegend für den Rundfunk. Sein Themenschwerpunkt ist der Wissenschaftsjournalismus.

Der idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus

Um die Bedeutung wissenschaftlicher Lösungen für den Alltag bewusst zu machen, hat der Informationsdienst Wissenschaft den idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgeschrieben. Er wird erstmals für im Jahr 2008 erschienene journalistische Arbeiten vergeben und im Rahmen der idw-Mitgliederversammlung am 19.-20.3.2009 in München überreicht.

Die Ausschreibung richtete sich an Nachwuchsjournalistinnen und
-journalisten in der Ausbildung und in den ersten drei Berufsjahren. Eingereicht werden konnten Beiträge, die zwischen dem 1. Juli 2007 und dem 15. August 2008 veröffentlicht wurden. Die Beiträge mussten mindestens 1:30 Minuten lang sein und in verständlicher Form Themen und Probleme aus der Mathematik einer breiten Öffentlichkeit vermitteln.

Der idw

Der Informationsdienst Wissenschaft e. V. (idw-online.de) ist im Internet eine der wichtigsten Plattformen für Nachrichten aus Hochschulen und Wissenschaft im deutschsprachigen Raum. Als Vermittler zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, insbesondere zwischen Pressestellen von Wissenschaftseinrichtungen und Journalisten, ermöglicht er den direkten Zugriff auf aktuelle Meldungen und Informationen aus erster Hand. Den idw e. V. nutzen rund 760 Einrichtungen aus der Wissenschaft. Die Inhalte im idw stammen aus allen Wissenschaftsgebieten. Dazu gehören mehr als 160.000 Pressemitteilungen, die von jedermann gratis genutzt werden können.

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne das idw-Team:
service@idw-online.de
oder per Telefon:
(0921) 34 899 89 70

Patrick Bierther | idw
Weitere Informationen:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/728797/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise