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Kompetenznetz Stammzellforschung NRW fördert UKM-Zellbiologie

02.06.2009
20.000 Euro für Münster / Gehirnzellen soll reprogrammiert werden

Mit fast 20.000 Euro fördert das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW ein Projekt des Institutes für Zellbiologie / AG Stammzellbiologie am Universitätsklinikum Münster (UKM).

In dem Forschungsprojekt soll erforscht werden, ob es möglich ist, bestimmte Zellen des erwachsenen Gehirns in neurale Stammzellen reprogrammieren zu können. Aus diesen Zellen könnten dann neue Nervenzellen entstehen.

„Unser Ziel ist es, eine Möglichkeit zu finden, abgestorbene Nervenzellen des Gehirns ersetzen zu können, etwa bei Parkinson-Patienten“, erklärt Projektkoordinator Dr. Jens Schwamborn vom Institut für Zellbiologie.

„Allerdings handelt es sich hier zum jetzigen Zeitpunkt um reine Grundlagenforschung. Wir müssen herausfinden, ob dieser Ansatz realisierbar ist“, betont der Biologe. Der gewünschte Effekt soll durch das Hinzufügen spezieller Gene erreicht werden. Durch die Anschubfinanzierung des Kompetenznetzwerkes Stammzellforschung kann nun mit der experimentellen Arbeit begonnen werden.

Das vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufene Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW bündelt die landesweiten Aktivitäten auf dem Gebiet der Stammzellforschung und fördert gezielt den Forschernachwuchs auf diesem Gebiet in NRW.

Stefan Dreising | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenster.de

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