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h_da-Studenten teilen sich den ersten Platz beim Designpreis der Mia-Seeger-Stiftung 2011

17.10.2011
Mit Peer Büscher und Marko Müller belegten gleich zwei Absolventen des Industrie-Design-Studiums an der Hochschule Darmstadt (h_da) den ersten Platz beim diesjährigen Mia-Seeger-Preis.

Peer Büscher entwickelte den handtellergroßen, mobilen Anschlagpunkt „Sigecco“. Diese ermöglicht es auf Großbaustellen Kabel, Schilder oder Leitungen an Wänden und Decken zu fixieren. Der scheibenförmige Anschlagpunkt wird hierbei mit Hilfe einer Technik, ähnlich der eines Geckos, fixiert. Das andere Siegerprojekt, Marko Müllers Windenergie-Anlage „Wolt“, erzeugt mittels schwingender Bänder Strom im Weinberg.

An den Pfosten in den Weinberghängen montiert und vernetzt, kann damit das ganze Jahr über Windstrom erzeugt werden. So schafft „Wolt“ eine positive Energiebilanz für Weinbauer. Die Jury lobte bei Marko Müllers Windkraftwerk im Weinberg besonders die gestalterische Einbettung in die bereits vorhandene Weinberganlage. Zudem habe Müller mit seinem Projekt „Wolt“ auf bereits erprobte Technik und eine kostengünstige Herstellung geachtet.

Die Windenergie-Elemente lassen sich einfach mit Kabelbindern an den Weinbergpfosten befestigen und die Verkabelung wird an den Spanndrähten entlang geführt. Mit dem gewonnenen Strom lassen sich kleine dezentrale Bauteile oder Geräte speisen. Betreut wurde diese Arbeit von

h_da-Professor Tino Melzer.

Mit Hilfe von Peer Büschers mobilen Anschlagpunkt „Sigecco“ können die Infrastrukturen auf Großbaustellen flexibel und ohne großen Aufwand an die sich stetig ändernden räumlichen Bedingungen angepasst werden. Mit Hilfe der sogenannten „Van der Waals-Kräfte“ – die auch Geckos mühelos auf Wänden und Decken gehen lässt – kann der Anschlagpunkt an glatten oder auch rauen Flächen befestigt werden. Mit Spanngurten lassen sich nun Kabel, Schilder oder Leitungen an den Anschlagpunkt hängen. Dadurch sollen Baustellen sicherer, effizienter und moderner werden. Als Betreuer stand Peer Büscher der h_da-Professor Tom Philipps zur Seite.

Die Jury entschied sich einstimmig für die zwei gleichwertigen Exponate der h_da-Absolventen, denen jeweils 5.000 Euro Preisgeld zugesprochen wurde. Zusätzlich wurden fünf Anerkennungen vergeben. Neben den gängigen Designkriterien spielten beim Mia-Seeger-Preis auch der soziale Nutzen sowie die Nachhaltigkeit der Produkte eine entscheidende Rolle.

Michaela Kawall | idw
Weitere Informationen:
http://www.h-da.de

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