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Gmünder Nachwuchsdesigner gewinnen Visual Music Award und Bombay Sapphire Glass Competition

28.10.2009
Ausgezeichnete Studienarbeiten

Dass Abschlussarbeiten der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd bei nationalen wie internationalen Design-Wettbewerben Preise einheimsen, ist keinerlei Seltenheit.

Inzwischen werden auch mehr und mehr Semesterarbeiten und private Entwürfe als Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Zwei Arbeiten von Studierenden der Hochschule, die sich derzeit noch im Grundstudium befinden, wurden kürzlich ausgezeichnet. Für ihr visionäres Filmexperiment "Lichtfenster" erhielten Isabella Kinadeter, Janina Moser und René Ulrich einen "Visual Music Award". Bruno Everling gewann den "Bombay Sapphire Glass Competition" für seinen Trinkglasentwurf "Liquid Sapphire".

Mit Visueller Musik bezeichnet man eine Klangkomposition in Bildern. Musik und Bild werden so effektvoll miteinander verbunden, dass daraus eine Art neuer Kunstform entsteht. Mit ihrem "Lichtfenster" inszenierten Isabella Kinadeter, Janina Moser und René Ulrich Schuberts Opus 15 G major D 887 durch das Erleuchten der Gebäudefenster des realen Hochschulgebäudes der HfG Schwäbisch Gmünd. Je nach Tonhöhe, Lautstärke oder Dynamik der jeweiligen Passage verändern sich die Klangbilder. Ihre Arbeit aus dem 3. Semester Kommunikationsgestaltung entstand unter der fachlichen Betreuung von Prof. Michael Götte.

Der Visual Music Award richtet sich vorwiegend an junge Kreative aus den Bereichen Neue Medien / Kunst, des Experimentalflms, Musikclips und verwandter Disziplinen und wurde 2009 zum dritten Mal ausgeschrieben.

Die Marke Bombay Sapphire vermittelt in ihrem Auftreten zeitlose Eleganz und ein Verschmelzen von Tradition und modernem Zeitgeist. Mit dem Entwurf "Liquid Sapphire" sollten exakt die Assoziationen, die der Martini-Genießer mit der Marke Bombaby Sapphire verbindet, auf möglichst schlüssige Art und Weise in eine Form gefasst werden.

Bruno Everling entwickelte hier ein Trinkglas, das allein durch die Schlichtheit seiner Form überzeugt. Der angedeutete konische Zulauf zitiert dabei das Erscheinungsbild des klassischen Martiniglases. Das Innere ist wie ein Saphir geschliffen und wie die Originalflasche blau eingefärbt. So entsteht ein schöner Kontrast des runden, glatten Äußeren zum geometrisch-scharfkantigen Inneren des Glases.

Die preisgekrönte Arbeit des jungen Nachwuchsdesigners entstand bereits nach seinem 1. Semester Produktgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd.

Ingrid Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.hfg-gmuend.de

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