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Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien – 10 Mio. Euro für Promotionen

02.10.2012
Niedersachsen engagiert sich für den wissenschaftlichen Nachwuchs und engere Zusammenarbeit der Hochschulen

Das Land fördert mit rund zehn Millionen Euro elf neue Promotionsprogramme an Hochschulen in Niedersachsen. Diese ermöglichen insgesamt 155 Nachwuchswissenschaftlern ein Promotionsstipendium. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten über drei Jahre eine monatliche Grundfinanzierung von 1.400 Euro plus einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 100 Euro.

Zusätzlich gibt es eine Unterstützung für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage und einen Zuschlag für die Kinderbetreuung. Aus 29 von den Hochschulen eingereichten und von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen begutachteten Anträgen wurden elf strukturierte Promotionsprogramme ausgewählt. Diese starten jetzt an den Hochschulen.

„Das Neue ist die verbindlich geregelte Zusammenarbeit zwischen niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen in fachbezogenen Promotionsprogrammen. Der wissenschaftliche Nachwuchs erhält dadurch eine langfristige und strukturierte Betreuung. Das führt zu mehr wissenschaftlicher Qualität und ermöglicht auch eine kürzere Promotionsdauer“, erläutert Niedersachsens Wissenschaftsministerin, Professor Dr. Johanna Wanka.

Bei neun der ausgewählten Programme handelt es sich um kooperative Konzepte. Sechs davon setzen auf die Partnerschaft von Universitäten mit Hochschulen. Die Sprach- und Kulturwissenschaften sind ebenso vertreten wie die Sozialwissenschaften, die Biowissenschaften und Medizin sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die Themen sind hochaktuell und reichen vom Tierwohl in der Tierhaltung über die Systemintegration Erneuerbarer Energien, Elektromobilität, die gesundheitsbezogene Versorgung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter bis hin zu Transformationsprozessen im neuzeitlichen Protestantismus.

Die Förderperiode erstreckt sich vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2016. Stipendien können in diesem Zeitraum für drei Jahre vergeben werden.

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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