Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäischer eLearning-Award auf der CeBIT verliehen

11.03.2009
Wettbewerb des Institute for Computers in Education an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft erfolgreich abgeschlossen

Die Auszeichnungen des Europäischen eLearning-Award „eureleA 2009“ konnten am 6. März 2009 auf der diesjährigen CeBIT in Hannover feierlich verliehen werden. Über diesen Wettbewerb werden innovative Aus- und Weiterbildungsprojekte prämiert, die elektronische Lehr- und Lernmethoden einsetzen.

Der Wettbewerb wird seit sechs Jahren vom Institute for Computers in Education der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft unter Federführung von Prof. Dr. Peter A. Henning aus der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik durchgeführt.

Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs gingen aus 120 Einzelbeiträgen aus acht Ländern hervor – damit zählte der Wettbewerb fast die doppelte Zahl an Teilnehmern als im Vorjahr. Die Finalrunde hatten 22 Projekte erreicht und eine Fachjury ermittelte die Preisträger in den sieben Wettbewerbskategorien. Die Auszeichnung besteht aus einer Preisfigur sowie Sach- und Geldstiftungen im Gesamtwert von mehr als 25 000 Euro, die von Industrie- und Wirtschaftsunternehmen für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt wurden.

In der Kategorie „Beste Mediendidaktik“ ging die Auszeichnung an das Projekt „CESAR Lesen 2 – Software zur Förderung der Lesekompetenz“ der CES Verlag GmbH. In beeindruckender Weise holt CESAR Lesen 2 Kinder dort ab, wo sie stehen – und führt sie zu einer Verbesserung ihrer eigenen Medien- und Lesekompetenz. In der Kategorie „Beste Technische Umsetzung“ ging die Auszeichnung an das Projekt „Powertools Learning Campus“ der IMS Intelligent Media Systems AG und der Robert Bosch GmbH. In seiner virtuellen, schon fast dreidimensionalen Lernwelt kann sich der Nutzer nicht nur das Grundlagenwissen zur Bedienung der Werkzeuge aneignen, sondern ebenso ihr Innenleben erkunden. Eine Vielzahl von Anwendungstipps ermöglicht zudem auch ungeübten Personen den Einstieg in das handwerkliche Arbeiten.Für das „beste Projektmanagement“ wurde das Projekt „Einführung einer neuen eLearning-Umgebung“ der schweizerischen skyguide – swiss air navigation services ltd. ausgezeichnet. Zum Bildungsmanagement gehört die Organisation von Bildung, ihre Konzeptionierung und Einführung und damit die Transformation des Unternehmens hin zu einer Kultur des Lernens – ein Ansatz, der im vorliegenden Projekt hervorragend umgesetzt wurde. In Bezug auf die „beste Projektwirkung“ wurde das „Innovationsprojekt Polizei online“ des Innenministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet. Das Projekt reicht weit über seinen engeren Anwendungsbereich hinaus: Es schafft nicht nur das Werkzeug für ein modernes Wissensmanagement in der öffentlichen Verwaltung, mit seinem dezentralen Redaktionssystem führt es dort zudem Technologien in Arbeitsprozesse ein, die bisher als „Web 2.0“ bekannt sind.In Bezug auf den „besten Gesamteindruck“ ging das Projekt training@epson der EPSON Deutschland GmbH als Sieger hervor. In allen bewerteten Einzelkategorien hatte diese Plattform zur betriebsinternen Weiterbildung des Unternehmens in der Summe die besten Bewertungen erhalten. Als „bestes Non-professional-eLearning-Projekt“ wurde das „Hautkrebs-Screening“ von Dr. Nikolaus Stosiek ausgezeichnet. Diese Plattform erlaubt es seinen Benutzern, ein Hautkrebs-Screening leicht verständlich und trotzdem wissenschaftlich fundiert nachzuvollziehen. Die Auszeichnung für das „beste Public-Relation-Projekt“ ging an die schwedische Agentur für die Entschädigung und Unterstützung von Verbrechensopfern. Insbesondere in seiner Adressierung der Öffentlichkeit setzt es in herausragender Weise Mittel des modernen eLearning ein.

„Dass wir den eureleA-eLearning-Award inzwischen schon zum zweiten Mal auf der CeBIT vergeben können“, so Prof. Dr. Peter Henning als Leiter des Organisationsteams am Institute for Computers in Education der Hochschule Karlsruhe, „verdeutlicht, welchen Stellenwert dem Einsatz elektronischer Lehr- und Lernmethoden beigemessen wird. Mit der Vergabe dieser Auszeichnung möchten wir Impulse setzen, zu weiteren Anstrengungen und innovativen Ansätzen motivieren und besondere Leistungen öffentlich hervorheben.“

Holger Gust | Hochschule Karlsruhe
Weitere Informationen:
http://www.hs-karlsruhe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie