Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektromobilität – Motor für Studierende: BMBF und Fraunhofer verleihen DRIVE-E-Studienpreis

15.03.2012
BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft verleihen DRIVE-E-Studienpreis / Interesse bei den Studierenden so hoch wie nie / Rachel: „Motivierter und hoch qualifizierter Nachwuchs liefert wichtige Beiträge für die Entwicklung marktfähiger Elektroautos“

Gemeinsame Pressemitteilung von BMBF und Fraunhofer IISB:

Mit 62 Bewerbungen aus 16 Hochschulen bzw. Fachhochschulen und 12 Universitäten von Aachen bis Dresden und von Bremen bis Konstanz war das Interesse am DRIVE-E-Studienpreis hoch wie nie. In Aachen haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft heute bereits zum dritten Mal exzellente studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilität ausgezeichnet. Der Preis ist Teil des DRIVE-E-Programms, das vom BMBF und der Fraunhofer-Gesellschaft 2009 gemeinsam ins Leben gerufen wurde, um den akademischen Nachwuchs zum Engagement im Bereich der Elektromobilität zu motivieren. Bewerben konnten sich Studierende deutscher Hochschulen mit ihren Arbeiten aus allen Bereichen der Elektromobilität.

„Die Bundesregierung hat das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 1 Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. Dafür brauchen wir hoch motivierte und qualifizierte Nachwuchswis-senschaftler. Wir freuen uns, dass sich die junge Generation für dieses Thema begeistert.“ Damit sprach Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, die diesjährigen Preisträger auf der Festveranstaltung direkt an.

Den 1. Preis in der Kategorie Diplom- / Magister- / Masterarbeit überreichte er an Fabian Peters von der Universität Bremen. Dessen Masterarbeit untersucht, wodurch Energiedichte und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien begrenzt werden. Ein Verständnis dieser Prozesse hilft bei der Verbesserung der Reichweite von Elektrofahrzeugen. „Damit liefert diese Arbeit wichtige Beiträge für die Entwicklung marktfähiger Elektroautos“, so Staatssekretär Rachel in seiner Laudatio. Für den 1. Preis erhielt Fabian Peters 6.000 Euro.

Der 2. Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an Xuyang Men, dessen Masterarbeit mit der Entwicklung eines Online-Diagnosesystems eine zuverlässige Aussage über die Reichweite eines Elektrofahrzeugs möglich machen soll.

Den 1. Preis in der Kategorie Studien- / Projekt- / Bachelorarbeit vergab die Jury gleich zweimal. Florian Hilpert von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde für seine Projektarbeit ausgezeichnet, mit der er mögliche Fehler eines Batterie-Ladegeräts und Strategien zu deren Vermeidung untersuchte. Johannes Burkard von der der RWTH Aachen erhielt den Preis für seine Bachelorarbeit, in der er Berechnungen zum thermischen Verhalten von Antriebsmotoren anstellte. Beide Arbeiten leisteten damit, so Prof. Dr. Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, „einen wesentlichen Beitrag für sichere und zuverlässige Elektromobilität.“ Die beiden Preisträger durften sich jeweils über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen.

Der 2. Preis, dotiert mit 2.000 Euro, ging an Lisa-Marie Zak von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Augsburg. Sie entwarf in ihrer Bachelorarbeit ein optimiertes Batteriekühlkonzept für Lithium-Ionen-Batterien, die empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren – ein Problem, für das die Elektromobilitätsbranche nach innovativen Lösungen sucht.

Die Festveranstaltung anlässlich der Verleihung der DRIVE-E-Studienpreise ist der Höhepunkt der DRIVE-E-Akademie, dem zweiten Modul des Nachwuchsprogramms zur Elektromobilität. Vom 12. bis 16. März 2012 beschäftigen sich ausgewählte Studentinnen und Studenten technischer Fächer mit wichtigen Aspekten dieses Zukunftsthemas.

Auf dem Programm stehen Vorträge hochkarätiger Experten, Praxis-Workshops und eine Exkursion zum Europäische Zentrum für Alternative Antriebe von General Motors in Mainz-Kastel sowie zur Firma e-WOLF, die in Frechen bei Köln Elektrofahrzeuge vom Prototyp bis zur Serienreife entwickelt – Probefahrten inklusive. Die Akademie versteht sich dabei auch als Kommunikationsplattform, auf der sich der technische Nachwuchs mit Firmen- und Hochschulvertretern sowie Gleichgesinnten aus ganz Deutschland austauscht. In diesem Jahr wird das DRIVE-E-Programm zum ersten Mal gemeinsam mit einem Hochschulpartner ausgerichtet. Mit der RWTH Aachen University wurde für 2012 eine führende Exzellenz-Hochschule mit hervorragender fachlicher Reputation auf dem Gebiet der Elektromobilität gewonnen.

Nähere Informationen unter http://www.drive-e.org.
Hier können im Anschluss an die Preisverleihung Fotos kostenfrei heruntergeladen werden.

Kontakt BMBF:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Hannoversche Straße 28-30
10115 Berlin
Tel. 030 / 18 57 - 50 50
Fax 030 / 18 57 - 50 50
presse@bmbf.bund.de
Kontakt Fraunhofer IISB:
Dr. Bernd Fischer
Fraunhofer IISB
Schottkystraße 10
91058 Erlangen
Tel. 09131 / 761 - 106
Fax 09131 / 761 - 102
bernd.fischer@iisb.fraunhofer.de

| Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.drive-e.org/
http://www.bmbf.de/
http://www.iisb.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Dr. Philipp Schommers erhält Förderpreis für Klinische Infektionsforschung
16.10.2017 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz