Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Christian Etz erhält Preis für Aortenchirurgie

23.03.2012
Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) wurde am 12.02.2012 Herr Dr. Christian D. Etz (36), Assistenzarzt der Klinik für Herzchirurgie im Herzzentrum Leipzig, mit dem Preis der DGTHG für herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der Gefäß- und Aortenchirurgie ausgezeichnet. Seine beiden, mit einem Preisgeld von 5.000 Euro prämierten, Studien beschäftigten sich mit Grundlagen der Rückenmarksperfusion zur modernen Paraplegieprävention an der thorakalen und thorakoabdominalen Aorta.

Die DGTHG ehrt alljährlich eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Gefäß- und Aortenchirurgie. Dr. Etz bekam diese Auszeichnung für seine innovativen Untersuchungen über die Anatomie und Physiologie des arteriellen Kollateralnetzwerks, das die Versorgung des Rückenmarks, während aortenchirurgischer Eingriffe an der thorakalen und thorakoabdominellen Aorta, gewährleisten kann, wenn die segmentale arterielle Versorgung ausfällt.

Durch seine experimentellen und klinischen Studien legte Dr. Christian Etz erstmals die Grundlagen für eine neuartige Strategie zur Prävention von ischämischen Rückenmarks-schäden bei aortenchirurgischen Eingriffen. Das von ihm maßgeblich entwickelte Konzept des ‚staged-repair’ wird bereits weltweit von renommierten aortenchirurgischen Referenzzentren klinisch angewandt.

Dr. Etz arbeitete zunächst als Postdoc Fellow an der Mount Sinai School of Medicine in New York unter Dr. Griepp, bevor er als Research Assistant Professor die Führung des renommierten aortenchirurgischen Forschungslabors am Mount Sinai übernahm. Nach seiner US Lizenzierung arbeitete er täglich klinisch mit Dr. Griepp im Operationssaal zusammen.

Dr. Etz erhielt als Einziger bereits zweimal (2006 und 2008) den Hans G. Borst Preis der Europaeischen Gesellschaft für Herzchirurgie für herausragende Forschung auf dem Gebiet der Aortenchirurgie. Professor Mohr holte ihn 2010 an das Herzzentrum Leipzig. Dr. Etz ist Mitglied der aortenchirurgischen Arbeitsgruppe der DGTHG und der EACTS.

Der Preisträger nahm die Ehrung anlässlich der 41. Jahrestagung der DGTHG in Freiburg persönlich entgegen. „Für mich bedeutet dieser Preis einen Ansporn, meinen Beitrag zum Standort Deutschland in der Aortenchirurgie – die insbesondere durch den deutschen Chirurgen Hans G. Borst eine langjährige Tradition hat – zu leisten.

Ich sehe darin eine große Herausforderung, die moderne offene – und endovaskuläre - Aortenchirurgie am Herzzentrum Leipzig weiter voranzutreiben, um zukünftig mit dem Aortenzentrum in Leipzig die weltweit sicherste Therapie aortaler Erkrankungen anbieten zu können“, so Dr. Etz bei der Preisübergabe.

Dr. Iris Minde | idw
Weitere Informationen:
http://www.herzzentrum-leipzig.de/

Weitere Berichte zu: Aorta Aortenchirurgie DGTHG Herzchirurgie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten