Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland starkes Pflaster für Gründungen und Startups

28.05.2009
16. / 17. Juni: Family Day beim High-Tech Gründerfonds - Pressekonferenz am 17. Juni

Deutschland ist ein starkes Gründerpflaster, daran kann auch die Finanz- und Wirtschaftskrise nichts ändern. Zu diesem Schluss kommt der High-Tech Gründerfonds, der vor allem die Startphase einer Geschäftsidee mit Kapital unterstützt.

Diese Seedfinanzierung ist enorm wichtig für innovative Unternehmensgründungen, der Erfolg ist der Prüfstein für die erfolgreiche Markteinführung. 272 Millionen Euro umfasst der High-Tech Gründerfonds (www.high-tech-gruenderfonds.de), Investoren sind der Bund, die Industrieunternehmen BASF, Siemens, Deutsche Telekom, Daimler, Bosch und Carl Zeiss sowie die KfW Mittelstandsbank.

Federführende Initiative zu diesem einmaligen Fonds stellte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bereit, das ebenfalls in die High-Tech-Gründerschmiede investiert ist.

"Wir stellen technologieorientierten Unternehmen das nötige Startkapital zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir jedoch noch mehr: Betreuung und aktives Coaching der jungen Existenzgründer gehört dazu", erklärt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. Die Zahlen des Fonds bestätigen nach knapp vier Jahren den erstarkten Gründerstandort Deutschland: 189 Beteiligungen hat der HTGF zugesagt, über ein Drittel der Seedinvestments sind dem Technologieumfeld der Life Sciences oder Clean Tech zuzuordnen. "Der technologische Hintergrund bildet die Grundlage der Innovationsprojekte. Ziel unserer Startfinanzierung ist ein erfolgreicher Proof-of-Concept", so Brandkamp.

Spannend in der Betrachtung macht die Investments des Gründerfonds deren weitere Entwicklung. Knapp die Hälfte der finanzierten Unternehmen konnte die Seedphase abschließen und weiteres Kapital von privaten und strategischen Investoren einwerben. Zudem genießt der High-Tech Gründerfonds schon alleine wegen der Menge an Anfragen einen seltenen Überblick über die deutsche Gründerlandkarte. Ob Branchen, Ideen oder auch die geographische Verteilung: "nach vier Jahren High-Tech Gründerfonds ergibt sich ein klares Bild der Gründer-Deutschlandkarte. Und da für gute Ideen auch Kapital vorhanden ist, freuen wir uns auf Gründer, die ‚Krise als Chance' begreifen und jetzt gründen", beschreibt Brandkamp knapp die weiteren Ziele.

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die viel versprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung von bis zu 500.000 Euro sollen die Start-ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "proof of concepts" oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds verfügt über ein Volumen von rund 272 Mio. Euro. Investoren der Public Private Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW-Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss.

Weitere Informationen:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH,
Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn,
Telefon: 0228 - 965685-00, Telefax: 0228 - 965685-50
E-Mail: info@high-tech-gruenderfonds.de
PR-Agentur: euro.marcom dripke.pr, Tel. 0611 - 973150,
E-Mail: team@euromarcom.de
Pressevertreter sind herzlich zur Pressekonferenz am 17. Juni um 11 Uhr in den Räumen des High-Tech Gründerfonds in Bonn (Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn) eingeladen. Im Fokus steht die Entwicklung der deutschen Gründerlandschaft auch in der Krise, und die Entwicklung des Fonds selber. Anmeldungen formlos per E-Mail an team@euromarcom.de oder per Fax an 0611 719290

| euro.marcom dripke.p
Weitere Informationen:
http://www.high-tech-gruenderfonds.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie