Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD und Leibniz-Gemeinschaft fördern 15 internationale Nachwuchsforscher

02.10.2012
Über das „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ forschen erneut 15 herausragende Postdocs aus Europa, Indien, den USA und China ab September ein Jahr lang an Leibniz-Instituten ihrer Wahl. Das erfolgreiche Stipendienprogramm für internationale Nachwuchswissenschaftler wird auch 2013/14 fortgesetzt.

Der Deutsche Akademischer Austauschdienst (DAAD) und die Leibniz-Gemeinschaft fördern über das gemeinsame „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ wieder 15 exzellente internationale Postdocs.

In dieser zweiten Auswahlrunde des Programms waren insgesamt 147 Bewerbungen aus 36 Ländern eingegangen, von denen 110 zur Auswahl zugelassen wurden. Die Bewerberinnen und Bewerber interessierten sich für einen Forschungsaufenthalt an 43 der insgesamt 86 Leibniz-Einrichtungen.

Der DAAD und die Leibniz-Gemeinschaft setzen das Programm auch im kommenden Jahr mit einer dritten Runde fort. Damit stehen auch 2013/14 wieder Stipendien für einjährige Forschungsaufenthalte von exzellenten internationalen Nachwuchswissenschaftlern an einem Leibniz-Institut ihrer Wahl zur Verfügung. Nachdem auch die zweite Ausschreibungsrunde in diesem Jahr ein großer Erfolg war, beschloss das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft nun, für 2013/14 mehr als 400.000 Euro aus seinem Impulsfonds bereit zu stellen.

Die Auswahl der 15 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgte nach rein wissenschaftlichen Exzellenzkriterien; Länder-, Fach- oder Geschlechterquoten spielten keine Rolle. Die Geförderten kommen aus insgesamt neun Ländern: Indien (3), Italien (3), USA (2), China (2), Indonesien (1), Polen (1), Thailand (1), Tschechien (1) und Rumänien (1). Die Stipendiatinnen und Stipendiaten gehen in alle Fachbereiche der Leibniz-Gemeinschaft. Vier Stipendien gingen an Frauen. Dieser Anteil entspricht etwa dem Anteil der Frauen an der Gesamtbewerberzahl.
Für den DAAD, der das Programm international bewirbt und den Stipendiaten zweimonatige Deutschkurse bietet, ist dessen Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel mit der Resonanz auf die zweite Ausschreibung des Programms sehr zufrieden: „Besonders erfreulich ist, dass mit der weltweiten Werbung für dieses hochinteressante Programm erneut eine so große Zahl an exzellenten Bewerberinnen und Bewerbern angesprochen werden konnte. Das spricht für den Forschungsstandort Deutschland.“

Auch Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft zieht ein positives Fazit: „Das Leibniz-DAAD-Stipendienprogramm schafft eine win/win-Situation. Den Wissenschaftlern eröffnet es einen internationalen Karriereschritt für die oft schwierige Zeit direkt nach der Promotion. Für die Leibniz-Gemeinschaft und Deutschland sind diese talentierten und hochqualifizierten Nachwuchsforscher besonders interessant. Als wissenschaftliche Führungskräfte der Zukunft haben sie den Großteil ihrer Karriere noch vor sich und bleiben uns auch nach ihrem Stipendium als zukünftige Kooperationspartner erhalten und verbunden.“
Informationen zur dritten Antragsrunde werden Anfang Januar nächsten Jahres online unter http://www.daad.de/leibniz verfügbar sein.

Das „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ ist Teil der Internationalisierungsstrategie, mit der die Marke Leibniz weltweit noch bekannter werden soll. Es richtet sich an qualifizierte Postdocs aus aller Welt, deren Promotionsabschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Die Leibniz-Gemeinschaft und der DAAD erwarten von den Bewerberinnen und Bewerbern ein hohes eigenes Engagement. Im Vorfeld sollen sie klären, ob das von ihnen angebotene Projekt auch in das Leibniz-Institut ihrer Wahl passt. Die Kosten der Stipendien in Höhe von rund 400.00 Euro werden aus dem Impulsfonds der Leibniz-Gemeinschaft für besondere strategische Vorhaben finanziert. Dazu kommen die Leistungen des DAAD und der aufnehmenden Institute.
Informationen zum „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ im Internet:
http://www.leibniz-gemeinschaft.de/karriere/wissenschaftlicher-nachwuchs/leibniz-daad-research-fellowships/
Pressekontakt
Pressestelle der Leibniz-Gemeinschaft
Schützenstraße 6a
10117 Berlin
Christoph Herbort-von Loeper
Pressereferent
Tel.: 030 / 20 60 49 – 48
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Kontakt DAAD
Cordula Behrsing
Fach- und Sonderprogramme
Tel.: 0228 / 882-781
E-Mail: behrsing@daad.de

Alexandra Schäfer
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0228 / 882-308
E-Mail: presse@daad.de

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.
Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.

Christoph Herbort-von Loeper | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/leibniz
http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Projekt: Bilder leistungsstark und energieeffizient verarbeiten
24.01.2017 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht „Allen Unkenrufen zum Trotz“ Neues Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern
24.01.2017 | Bundesamt für Naturschutz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie