Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Joachim Treusch wird ausgezeichnet für bestes Hochschulfundraising in Deutschland

14.09.2007
Am 14. September 2007 erhielt Joachim Treusch, Präsident der Jacobs University Bremen, den Best-Practice-Award 2007 des Deutschen Fundraising Verbandes im Bereich Bildung.

Die Auszeichnung würdigt die mit 200 Mio. Euro größte Zuwendung der deutschen Fundraising-Geschichte in Bildung und Wissenschaft, die die Jacobs University, vormals International University Bremen, von der Jacobs Foundation im Jahr 2006 erhielt. Die Preisverleihung fand in Hamburg an der Bucerius-Law-School im Rahmen des 5. Deutschen Bildungstages für Hochschulen statt.

"Die historisch zu nennende Spende der Jacobs Foundation an die damalige International University Bremen ist ein wegweisender Erfolg im deutschen Hochschulfundraising, für den sowohl der Jacobs University als Institution als auch ihrem Präsidenten Joachim Treusch höchste Anerkennung gebührt", sagte Cornelia Kliment, Laudatorin und Vorsitzende der Fachgruppe Bildung des Deutschen Fundraising Verbandes anlässlich der Preisverleihung.

"Die Jacobs University ist mit der mutigen, konsequenten Realisierung ihres europaweit einmaligen Konzeptes einer internationalen Privathochschule mit breitem Fächerspektrum und Exzellenzanspruch in Lehre und Forschung die überzeugende Basis für ein derartiges Engagement.

... mehr zu:
»Foundation

Wesentlicher Verdienst von Joachim Treusch ist es jedoch, dass er durch sein leidenschaftliches Engagement und seine Authentizität als Hochschulmanager das Vertrauen von Klaus Jacobs gewinnen konnte, das den Mäzen und Ehrenvorsitzenden der Jacobs Foundation über die großzügige finanzielle Unterstützung hinaus dazu motivierte, dauerhaft mit dem Familiennamen für die Universität einzustehen," so Kliment weiter.

"Ich freue mich sehr über den Best-Practice-Award, sehe ihn aber natürlich in erster Linie als eine Auszeichnung für unsere Universität", sagte Joachim Treusch bei der Preisverleihung. "Vor allem finde ich es gut und wichtig, dass das Beispiel der Jacobs University offensichtlich Schule gemacht und das Hochschulfundraising in Deutschland wesentlich voran gebracht hat. Wie die jüngsten Großförderungen an deutschen Universitäten zeigen, scheint es ja fast so, als sei in dieser Hinsicht ein gordischer Knoten gelöst", so der Universitätspräsident.

Die weltweit in der Bildung und Jugendentwicklung tätige Schweizer Jacobs Foundation (http://www.jacobsfoundation.org/) investiert seit Anfang 2007 über einen Zeitraum von fünf Jahren 200 Mio. Euro in die ehemalige International University Bremen (IUB). Dies ist in Europa bislang die größte Spende einer privaten Stiftung zugunsten einer wissenschaftlichen Einrichtung. In Würdigung der Stifter und um das einzigartige Profil der Universität im internationalen Wettbewerb weiter zu stärken beschlossen die Gremien der IUB, die Universität in "Jacobs University Bremen" umzubenennen. Die Namensänderung trat im Februar 2007 in Kraft.

HINTERGRUNDINFORMATION:

Best-Practice-Award des Deutschen Fundraising Verbandes:
Der Best-Practice-Award im Bereich Bildung, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wurde, gilt in Deutschland als wichtigster Indikator für Exzellenz im Hochschulfundraising. Der Preisträger wird durch den alle zwei Jahre erscheinenden Hochschulfundraising-Bericht des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der "ZEIT" und des Deutschen Fundraising Verbandes ermittelt, der auf einer Befragung aller deutschen Universitäten und Hochschulen zu ihren Fundraisingeinnahmen beruht. Erster Preisträger im Jahr 2005 war Christian Kramberg, Geschäftsführer der SummacUM GmbH, der Service- und Marketinggesellschaft der Universität Mannheim.
Deutscher Fundraising Verband e. V. (http://www.sozialmarketing.de/):
Der 1993 in Frankfurt am Main gegründete Deutsche Fundraising Verband ist die Berufsorganisation der Fundraiserinnen und Fundraiser in Deutschland. Vor dem Hintergrund immer knapper werdender öffentlicher Mittel für gemeinnützige Zwecke gehört es zu den wesentlichen Zielen des Verbandes, die Einhaltung ethischer Grundsätze in der Spendenwerbung zu unterstützen und das Ansehen des Fundraisings in Deutschland zu fördern. Um die Professionalisierung der Mitteleinwerbung weiter voranzutreiben, engagiert sich der Verband außerdem in der Aus- und Weiterbildung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Sozialmarketing.

Dr. Kristin Beck | idw
Weitere Informationen:
http://www.sozialmarketing.de/
http://www.jacobsfoundation.org/

Weitere Berichte zu: Foundation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Krankheitserreger beim Reis blockieren
10.08.2017 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie