Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zum zweiten Mal GINo-Innovationspreis an Erfinder vergeben

06.12.2005


Die Patentverwertungs-Agentur GINo mbH, die zukunftsorientierte Erfindungen bundes- oder sogar weltweit vermarkten will, hat am 05. Dezember 2005 zum zweiten Mal ihren Innovationspreis vergeben.

... mehr zu:
»GINo-Innovationspreis

Den mit 5.000 € dotierten Hauptpreis erhielt Prof. Dr. Hartmut Hillmer, Universität Kassel, für seine Neuentwicklung „Essentielle Verbesserung heutiger Spurengasdetektoren“. Es sind hier Nanosensoren für die Detektion von Spurengasen in der Atemluft zur Diagnostik und Überwachung chronischer Erkrankungen erforscht worden. Hierbei handelt es sich um eine hochpräzise Messtechnik, die auch auf anderen Gebieten Anwendung finden kann. Der mit 2000 € dotierte 2. Preis ging an Katerina Ivanova, Dr. Tzwetan Ivanov und Dr. Ivo Rangelow, Universität Kassel, die einen „Infrarotsensor“ entwickelt haben. Den 3. Preis über 1000 € erhielt Prof. Dr. Burkhard Ahlert, Fachhochschule Fulda, mit der „Rest- und Abfallstoffverwertung von Lebensmitteln“. Weiterhin wurde ein Sonderpreis in Höhe von 1000 € an die Privaterfinderin Christina Fröhlich aus Fritzlar für ihr „Minimobil – ein klappbarer Wohnwagen für BMW-Minis“ verliehen.

Der GINo-Innovationspreis wurde zu Beginn des Jahres 2005 für Hochschulangehörige, freie Erfinder sowie klein- und mittelständische Unternehmen aus Nord- und Osthessen ausgeschrieben. Von der Jury, die sich aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammensetzte, wurden nur technische Entwicklungen berücksichtigt, die sowohl intelligent und wegweisend als auch in der Praxis anwendbar sind. Insgesamt beteiligten sich 30 Bewerber/innen, mehr als die Hälfte von ihnen sind Hochschulangehörige.


Dr. Meinrad Lugan, Vorstandsmitglied der B. Braun Melsungen AG betonte in seiner Begrüßungsrede die hohe Qualität der eingereichten Erfindungen, die es der Jury nicht ganz einfach machte, die Preisträger zu ermitteln. Innovationen seien für die B. Braun Melsungen AG die "treibende Kraft" zur Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs in der Region. Dies beschränke sich nicht nur auf Produkte, sondern schließe ebenso Methoden und Verfahren sowie Absatz-Konzepte ein, so Dr. Lugan. Die Bewerbungen für den GINo-Innovationspreis hätten eindrucksvoll belegt, wie groß das innovative und kreative Potential unserer Region ist.

GINo, die Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH, ist eine Patentverwertungsagentur, die Erfindungen und Patente von Wissenschaftlern, aber auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Einzelerfindern zielgerichtet in der Region bundesweit oder gar weltweit vermarktet.

Zu den Aufgaben des GINo-Teams gehört unter anderem die Unterstützung von Erfindern, die Bewertung ihrer Entwicklungen, die Ausarbeitung von Patentierungs- und Verwertungsstrategien, die Suche nach Lizenz-Nehmern sowie die Übernahme von Lizenz-Verhandlungen und Kontrolle der Linzenz-Einnahmen.

Gesellschafter der GINo mbH sind die Universität Kassel und die B. Braun Melsungen AG.

Dr. Krömker | GINo
Weitere Informationen:
http://www.gino-innovativ.de

Weitere Berichte zu: GINo-Innovationspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie