Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start eines interdisziplinären Forschungsprojekts zur Internetökonomie

08.08.2003


Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Selbstorganisation und Spontaneität in liberalisierten und harmonisierten Märkten" ist jetzt als Teil des Bundes-Forschungsschwerpunkts "Internetökonomie" an der Universität Karlsruhe gestartet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt als eines von sieben unter mehr als 100 Anträgen ausgewählt. "Es wird nun mit über drei Millionen Euro gefördert", berichtet die Sprecherin des Projekts, Professorin Dr. Martina Zitterbart.

Gemeinsam forschen zehn Institute der Fakultäten Informatik und Wirtschaftwissenschaften an verschiedenen Aspekten der Selbstorganisation und Spontaneität elektronischer Märkte. Die Inhalte des Studiengangs Informationswirtschaft profitieren von dem Forschungsprojekt, das Studierenden sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Möglichkeiten zur interdisziplinären Forschung bietet.

Eine Motivation des Forschungsprojekts besteht darin, dass das Internet selbstorganisierende Netze und spontane Aktivitäten von Marktteilnehmern fördert und damit wesentlich zur Liberalisierung, Globalisierung und Harmonisierung von Märkten beiträgt[d1]. Dies, sagt Professorin Zitterbart, verlangt nach dezentral organisierten elektronischen Märkten - monopolistische Strukturen würden aufgebrochen, Barrieren überwunden. Das Internet biete dafür neue Potenziale.

Das Vorhaben greift dazu zwei eng miteinander verflochtene Themenfelder der Internetökonomie auf: Einerseits müssen die Technologien vorangetrieben werden, um transparente, rechtsgebietsüberschreitende, robuste und sichere Informations- und Transaktionsdienste zu ermöglichen. Andererseits müssen die ökonomischen und rechtlichen Bedingungen wie Regulierung, Harmonisierung, Vertragsregelungen und Geschäftsmodelle Raum für den nachhaltigen Erfolg entsprechender elektronischer Märkte schaffen. Die dazu notwendigen Technologien entwickelt das Karlsruher Forschungsteam in enger Kooperation mit Industrie- und Forschungspartnern in den Anwendungen "Multi-Utility-Märkte", "Virtuelle Kraftwerke" sowie "Wearable Services".

Nähere Informationen:

Professorin Dr. Martina Zitterbart
Universität Karlsruhe
Institut für Telematik
Telefon 0721-608-6400
E-Mail zit@tm.uka.de

Prof.Dr. Martina Zitterbart | Universität Karlsruhe
Weitere Informationen:
http://www.tm.uka.de
http://www.uni-karlsruhe.de

Weitere Berichte zu: Internetökonomie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Im Focus: Weltweit genaueste und stabilste transportable optische Uhr

Optische Strontiumuhr der PTB in einem PKW-Anhänger – für geodätische Untersuchungen, weltweite Uhrenvergleiche und schließlich auch eine neue SI-Sekunde

Optische Uhren sind noch genauer als die Cäsium-Atomuhren, die gegenwärtig die Zeit „machen“. Außerdem benötigen sie nur ein Hundertstel der Messdauer, um eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

Ökologischer Landbau: Experten diskutieren Beitrag zum Grundwasserschutz

17.02.2017 | Veranstaltungen

Von DigiCash bis Bitcoin

16.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stammzellen verlassen Blutgefäße in strömungsarmen Zonen des Knochenmarks

17.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

LODENFREY setzt auf das Workforce Mangement von GFOS

17.02.2017 | Unternehmensmeldung

50 Jahre JULABO : Erfahrung – Können & Weiterentwicklung!

17.02.2017 | Unternehmensmeldung