Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Meyer-Struckmann-Wissenschaftspreisverleihung und Neujahresempfang der BTU

28.01.2002


Der mit 30.000 Mark dotierte Preis wurde bundesweit ausgeschrieben und geht an Prof. Dierk Rolf Raabe vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf
Außerdem: Beste Dissertation der BTU sowie beste Diplomarbeiten der vier Fakultäten werden ausgezeichnet

Am Donnerstag, 31. Januar, verleiht die Universität Cottbus in einer festlichen Veranstaltung um 17.30 Uhr im Audimax mehrere Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen und im Anschluss daran findet ab 19.30 Uhr der BTU-Neujahrsempfang des Präsidenten der BTU, Prof. Ernst Sigmund, im neuen Gebäude des Panta Rhei Forschungszentrums für Leichtbauwerkstoffe statt. Alle Interessierten sind zu diesem ersten großen BTU-Ereignis" des Jahres 2002 herzlich eingeladen.
Der mit 30.000 Mark dotierte Dr. Meyer-Struckmann-Wissenschaftspreis der BTU war bundesweit ausgeschrieben. Die Preiskommission der BTU wählte unter acht eingereichten Bewerbungen Prof. Dr.-Ing. habil. Dierk Rolf Raabe vom Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH in Düsseldorf als Kandidaten für den Preis aus. Der BTU-Wissenschaftspreis, der nun seit 1997 zum fünften Mal vergeben wird, zeichnet den 1965 geborenen Dierk Rolf Raabe aus, der sich als Nachwuchsforscher auf dem Gebiet der Theorie der Kristallplastizität technischer Leichtbauwerkstoffe und deren Anwendung profiliert hat. Seine interdisziplinär ausgerichtete Arbeit, insbesondere die von Raabe entwickelten verbesserten Simulationsmethoden, haben als Vorhersagemethode für wirtschaftliche Kalkulationen große wirtschaftliche Bedeutung vor allem im Bereich der Automobil- und Flugzeugtechnik. Im Gutachten zur Forschungsarbeit von Dierk Raabe heißt es: "Es ist zu erwarten, dass von diesem neuen und revolutionären Simulationsverfahren, welches verwandte bisherige Ansätze um etwa einen Faktor 500 an Geschwindigkeit übertrifft, wesentliche Impulse für die industrielle Auslegung und Vorhersage von Komponenten aus Leichtbauwerkstoffen insbesondere für die Verkehrstechnik ausgehen werden."
Die beste Dissertation an der BTU sowie die besten Diplomarbeiten der vier Fakultäten werden ebenfalls bei dieser Festveranstaltung ausgezeichnet. Die beste Dissertation an der BTU hat im Jahr 2002 Dr. rer. nat. Frank Müller am Lehrstuhl Mathematik insbesondere Analysis von Prof. Friedrich Sauvigny geschrieben und zwar zum Thema: "Über die Fortsetzung von Lösungen elliptischer Differentialgleichungen in zwei Veränderlichen".
Andreas Noack hat am Lehrstuhl Software-Systemtechnik von Prof. Claus Lewerentz die beste Diplomarbeit der Fakultät Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik mit dem Thema "BDD-basierte Verifikation von Echtzeitsystemen" verfasst.
In der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung wurde die Arbeit von Juren Meister ausgewählt, die am Lehrstuhl Baukonstruktion und Entwerfen von Prof. Wolfgang Schuster "Ein Haus für islamische Kultur" entworfen hat.
Raffaello Lepratti hat in der Fakultät Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen die beste Diplomarbeit geschrieben. Er arbeitete zum Thema: "Entwicklung eines modular aufgebauten Programmsystems zum standardisierten Erzeugen und Warten von Bedienoberflächen zum Betreiben von Applikationen zum automatisierten Gussputzen mit Industrierobotern". Prof. Ralf Woll, Qualitätsmanagement und Prof. Ulrich Berger, Automatisierungstechnik, betreuten die Arbeit.
In der Fakultät Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik wird Uta Kiefer mit ihrer Diplomarbeit über "Rahmenbedingungen und Umsetzungsaspekte für betrieblichen Umweltschutz in der Volksrepublik China" am Lehrstuhl von Prof. Wolf Schluchter, Sozialwissenschaftliche Umweltfragen, ausgezeichnet.


Donnerstag, 31. Januar, 17.30 Uhr, Audimax 2, Zentrales Hörsaalgebäude

PROGRAMM zur Verleihung des Dr. Meyer-Struckmann Wissenschaftspreises der BTU und der Auszeichnung der besten Dissertation und der Diplomarbeiten an der BTU

Musikalische Eröffnung
Begrüßung durch den Präsidenten
Grußwort
Karl Wilhelm Graf Finckenstein
Vorsitzender des Vorstands der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung

Vorstellung des Preisträgers
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Lappus
Vorsitzender der Preisfindungskommission

Laudatio
Prof. Dr.-Ing. Bernd Viehweger
Preisverleihung
Dank des Preisträgers

Laudatio für die beste Dissertation der BTU
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Lappus
Vizepräsident für Forschung
Preisverleihung
Dank des Preisträgers

Laudationes für die besten Diplomarbeiten der BTU
Prof. Dipl.-Ing. Inken Baller
Vizepräsidentin für Studium und Lehre
Preisverleihung
Dank der Preisträger

Musikalischer Ausklang

Anschließend: 19.30 Uhr Neujahrsempfang in der Panta Rhei-Halle (hinter der Schwimmhalle, Juri Gagarin Str.)

Neujahrsempfang des Präsidenten der BTU
Musikalischer Auftakt
Worte des Präsidenten zum neuen Jahr

Margit Anders | idw

Weitere Berichte zu: BTU Dissertation Leichtbauwerkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gesundes Altern: Neues EU-Projekt zur menschlichen Leber
23.08.2017 | Universität Bielefeld

nachricht Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich
23.08.2017 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Turbulente Bewegungen in der Atmosphäre eines fernen Sterns

23.08.2017 | Physik Astronomie