Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start frei für BMWi-Wettbewerb "MobilMedia"

17.10.2001


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gibt heute den Startschuss für den Technologiewettbewerb "MobilMedia", mit dem die Entwicklung und Erprobung von mobilen Multimediadiensten beschleunigt werden soll. MobilMedia soll dazu beizutragen, dass das Nutzungspotenzial dieser Dienste sowie neue Beschäftigungsfelder und Märkte erschlossen werden. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Mit der Förderung sollen Best-Practise-Beispiele geschaffen werden, welche die innovativen Besonderheiten mobiler Multimediadienste, wie z.B. Lokalisierung und Personalisierung, voll ausschöpfen und das unternehmerische Engagement sowie die Nutzerakzeptanz deutlich verstärken. Das BMWi stellt zunächst in einer ersten Runde für die Förderung von bis zu 3 der besten MobilMedia-Projekten rd. 15 Mio. DM für einen Zeitraum von zwei Jahren bereit. Projektskizzen können ab sofort bis zum 15. Januar 2002 eingereicht werden.

... mehr zu:
»BMWi »M-Business »Multimedia

Die Projekte sollen von der Forschung bis zur Entwicklung und Erprobung mobiler Multimediadienste reichen und zu deutlichen Wachstums- und Beschäftigungseffekten in Deutschland führen. Angestrebt werden Verbundvorhaben mit einem ganzheitlichen Ansatz, bei denen mittelständische Unternehmen mit großen Partnern (z.B. Netzbetreibern, Endgeräteherstellern) und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten.

Bundesminister Dr. Werner Müller: "Die Entwicklung neuer mobiler Mehrwertdienste, die die erweiterten Möglichkeiten der modernen Mobilkommunikation nutzen, ist bislang noch sehr verhalten. Mit MobilMedia soll das anders werden. Wir hoffen, dass insbesondere mittelständische Unternehmen mit kreativen Ideen interessante neue Dienste für M-Business und M-Government entwickeln und erproben".

Grundlage für "MobilMedia" sind unterschiedliche drahtlose Übertragungstechniken, bei denen in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt wurden. So bilden die modernen Mobilfunksysteme, wie UMTS bzw. GPRS und HSCSD.

Im Mittelpunkt von "MobilMedia" stehen mobile Dienste, die im unternehmerischen, öffentlichen und privaten Umfeld das Potenzial zu einer massenhaften Nutzung zeigen.

Mögliche Anwendungsgebiete sind:
  • Mobile Informationsdienste
  • Unterhaltungsangebote für mobile Endgeräte
  • Mobiles Einkaufen
  • Mobile Finanzdienstleistungen
  • Mobilisierung von Arbeitsabläufen
  • Mobile Weiterbildung
  • Telematik- und Navigationsdienstleistungen
  • Mobile öffentliche Dienstleistungen.

Deutschland nimmt bei den neu entstehenden Märkten für mobiles Multimedia eine führende Rolle ein. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 50 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das sind mehr Anschlüsse als im Festnetz. Und die Zahl der Internetnutzer liegt in Deutschland jetzt bei fast 30 Millionen und nimmt weiter zu. Dies hat dazu beigetragen, dass Deutschland z.T. beim M-Business mit einem Volumen von 483 Mio. DM nach Angaben von BITKOM europäischer Marktführer ist.

Mit dem Aktionsprogramm "Innovation und Arbeitsplätze für die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts" hat die Bundesregierung deutlich gemacht, dass sie den Übergang in das Informationszeitalter mit Nachdruck unterstützen und beschleunigen will. Die Entwicklung und Erprobung mobiler Multimediadienste ist ein wichtiger Teil des Programms.

Als Ansprechpartner steht zur Verfügung: Dr. Christian Schmidt, Projektträger Multimedia des BMWi, c.schmidt@dlr.de.

Dipl. Met. Birgit Drüen | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

Weitere Berichte zu: BMWi M-Business Multimedia

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie