Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auftrag Innovation: KIT übernimmt Projektträgerschaft für "Junge Innovatoren"

14.04.2010
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnte beim Land Baden-Württemberg überzeugen: In den kommenden drei Jahren übernimmt das KIT die Koordination des Förderprogramms "Junge Innovatoren" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK).

Das Programm unterstützt Unternehmensgründer aus ganz Baden-Württemberg im wissenschaftsnahen Bereich in der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Der gewonnene Auftrag unterstreicht die besondere Bedeutung von Unternehmensgründungen am KIT.

Am KIT liegt die Umsetzung des Förderprogramms bei der Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement (IMA) und dem Projektträger PTKA-BWP, der ebenfalls am KIT angesiedelt ist. Das Förderprogramm "Junge Innovatoren" richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihrer Geschäftsidee ein Unternehmen gegründet haben oder sich auf eine Unternehmensgründung vorbereiten. Die Antragssteller sollten erst seit maximal einem Jahr eine Universität oder eine Forschungseinrichtung verlassen haben und neben der innovativen Idee einen detaillierten Businessplan vorlegen können.

Gemäß dem Leitsatz: 'Innovation findet statt, wenn die richtigen Gedanken, die richtigen Menschen und die richtigen Ideen zusammenkommen', geht es darum, die Ideen junger Innovatoren, öffentliche Fördermittel, aber auch private Investitionsmittel wie Puzzleteile zusammenzufügen.

"Neben der systematischen Vernetzung der Akteure liegt unser Schwerpunkt auch hier auf der Förderung des unternehmerischen Denkens und Handelns, das eine entscheidende Voraussetzung für Innovation ist", so Dr.-Ing. Jens Fahrenberg, Leiter der Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement am KIT. Damit gewinnt das Thema Unternehmensgründungen am KIT, von der Idee und deren Ausgestaltung bis hin zu einem finanzierten Spin-off weiter an Bedeutung. Für das KIT bedeutet somit die Projektträgerschaft eine Stärkung der Innovation im Wissensdreieck (Forschung, Lehre, Innovation).

Die Aktivitäten richten sich unter anderem auf die Unterstützung für junge Innovatoren beim Einwerben von Fördermitteln, sei es aus Bundesprogrammen, Mitteln der Helmholtz-Gemeinschaft oder aus Landesprogrammen. Die besondere Konstruktion des KIT als Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft erweist sich auch hier als Vorteil, da Zugang und Einblick in vielfältige Förderszenarien in Bund und Land bestehen, die individuell für den Einzelfall einer spezifischen Gründung ausgewertet werden können.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

Weiterer Kontakt:

Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: Monika.Landgraf@kit.edu

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie