Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energie Contracting erhält Preis der Deutschen Gaswirtschaft

28.08.2002


"Rationeller und umweltschonender Erdgaseinsatz" bei Energieversorgung Uniklinik Heidelberg

Die Harpen Energie Contracting GmbH, Dortmund (HEC), ein Tochterunternehmen der Harpen AG, hat anlässlich der heutigen Verleihung des Preises der Deutschen Gaswirtschaft 2002 den Hauptpreis erhalten. Mit dem "Preis für rationellen und umweltschonenden Erdgaseinsatz" wird das von HEC realisierte Projekt zur Energieversorgung des Universitätsklinikums Heidelberg sowie weiterer Einrichtungen "Im Neuenheimer Feld" gewürdigt. Durch Modernisierungs- und Neubaumaßnahmen hat HEC nach Auffassung der Juroren eine deutliche Verbesserung des Energieeinsatzes und in der Folge eine deutliche Reduzierung der Schadstoffemissionen bewirken können. Peter Korak, der Sprecher der HEC-Geschäftsführung, bewertete den von der Parlamentarischen Staatssekretärin Simone Probst überreichten Preis als "überzeugendes Plädoyer für ein ganzheitliches Energiemanagementsystem, das zu klaren Energiekosten- und CO2-Einsparungen führt".

Nach einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung, an der sich namhafte Bewerber beteiligt hatten, erhielt das Dortmunder Unternehmen HEC im Januar 2000 den Auftrag, das Universitätsklinikum, die Universität, das Deutsche Krebsforschungszentrum sowie den Technologiepark III in Heidelberg mit Wärme, Dampf und Kälte zu versorgen. HEC hat dazu am 1. April 2000 das bestehende Heizkraftwerk mit dem Wärmeverteilungsnetz übernommen und betreibt seither die Energieversorgung des Gesamtkomplexes in Eigenverantwortung. Anschließend hat HEC die bestehende Anlage modernisiert sowie um eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlage (KWKK-Anlage) erweitert. Durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme wird die regionale CO2-Bilanz erheblich verbessert. Eine weitere Verbesserung ergibt sich dadurch, dass die ehemaligen Kompressionskälteanlagen (Antriebsenergie: Strom) weitestgehend durch die Absorptionskälteerzeugung (Antriebsenergie: Abwärme der Gasturbine) ersetzt wurden. Hierdurch wird eine optimale Nutzung des eingesetzten Brennstoffes sowie eine Minimierung der Rauchgasemissionen erreicht.

Die gesamte installierte Leistung für Wärme/Dampf, Kälte und Strom beträgt rd. 165,5 MW. Dies führt zu einer jährlichen Lieferung von rd.

  • 205.000 MWh Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung
  • 46.000 MWh Dampf für Sterilisation, Küchenbetrieb und Wäscherei sowie
  • 48.000 MWh Kälte für Klimaanlagen.

Die elektrische Energie - rd. 78.000 MWh Strom - wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 EURO wird HEC für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe zur Verfügung stellen.

Thomas Kemper | ots
Weitere Informationen:
http://www.harpen.de

Weitere Berichte zu: Energieversorgung Gaswirtschaft HEC Kälte Wärme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Elektrische Felder steuern Nano-Maschinen 100.000-mal schneller als herkömmliche Methoden
19.01.2018 | Technische Universität München

nachricht Perowskit-Solarzellen: mesoporöse Zwischenschicht mildert Einfluss von Defekten
18.01.2018 | Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie