Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2013: Software-Cluster demonstriert unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten

27.02.2013
Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover vom 5.-9. März 2013 präsentiert der deutsche Software-Cluster aktuelle Forschungsergebnisse am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Das Leitthema des BMBF-Standes in Halle 9, Stand E50 ist „Industrie 4.0 – Die Fabrik von morgen“, die Partner des Software-Clusters zeigen in diesem Kontext insgesamt fünf Demonstratoren, die verschiedene Aspekte des Managements unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten behandeln.

Am Beispiel einer (fiktiven) Firma, die innovative personalisierte Medizintechnikprodukte entwickelt und dabei auf die Kollaboration mit spezialisierten Firmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg angewiesen ist, wird der Zusammenhang der verschiedenen gezeigten Software-Cluster-Demonstratoren auf der CeBIT illustriert:
Business Model Wizard:
Der Business Model Wizard ist ein IT-gestützter Baukasten zur umfassenden und standardisierten Beschreibung von Geschäftsmodellen. Eine Firma kann damit ihr Geschäftsmodell analysieren, konfigurieren und optimieren. Es besteht zudem die Möglichkeit, das eigene Geschäftsmodell mit ähnlichen Geschäftsmodellprofilen anderer Firmen aus einer Referenzdatenbank zu vergleichen, um die eigenen wirtschaftlichen Erfolgsaussichten zu überprüfen. http://www.software-business-model.com
Software Process Wizard:
Der Software Process Wizard analysiert und optimiert Softwareentwicklungsprozesse im Unternehmen. Mithilfe dieser Lösung können die Prozesse im Unternehmen verschlankt, flexibilisiert und an aktuelle Herausforderungen angepasst werden. http://www.wizard.software-cluster.org
Kollaborative Entwicklung von Prozessen as-a-service:
Durch kollaborative Prozessmodellierung wird die Einbindung verschiedener Unternehmen in den Herstellungsprozess eines Produkts koordiniert. Über eine Social Networking Platform sind alle am Gesamtprozess beteiligten Akteure aus verschiedenen Unternehmen in der Lage, aktuelle Informationen zu den Prozessschritten auszutauschen, sich über Änderungen zu informieren sowie Verbesserungsvorschläge einzureichen. Dadurch steigt nicht nur die Flexibilität des Herstellungsprozesses, sondern auch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Produkt und folglich die Arbeitszufriedenheit. http://www.softwareag.com/de/Company/companyinfo/research/indinet.asp

CaeSar – Compliance emergenter Softwaresysteme:
Mithilfe eines Governance und Compliance-Systems können Unternehmen sicherstellen, dass festgelegte Qualitätsrichtlinien über die ganze Wertschöpfungskette hinweg eingehalten werden. Kundenindividuelle Produktbestellungen lassen sich hierüber zusammenstellen. Im Anschluss werden auf Basis von Compliance-Kennzahlen die am besten geeigneten, externen Dienstanbieter ausgesucht und abschließend die gesamte Wertschöpfungskette auf die Einhaltung aller Compliance-Richtlinien hin überprüft. Dies bietet Unternehmen die Möglichkeit, Wertschöpfungsketten dynamisch zusammenzustellen und trotz der daraus resultierenden, veränderten Prozesseigenschaften sicherzustellen, dass alle regulatorischen und gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.
http://www.software-cluster.org/de/forschung/ergebnisse/item/caesar

Ein Intelligentes Augmented Reality Handbuch:
Das intelligente Augmented Reality Handbuch führt vor, wie die Arbeit an komplexen Anlagen dadurch vereinfacht werden kann, dass über kontextbezogene Informationen über eine entsprechende Brille direkt ins Sichtfeld des Benutzers eingeblendet werden. Das vorgestellte System ermöglicht erstmals, die vormals kostentreibende Erstellung durch simples Abfilmen der Handlungen zu ersetzen. Dabei werden keinerlei sonstige technische Hilfsmittel benötigt und das System erkennt sogar Freihandgesten der Hände. Damit kann der Zeitaufwand zur Erstellung von Augmented-Reality-Handbüchern erheblich reduziert und die Technologie auf Grund ihrer geringen Komplexität breit eingesetzt werden. http://av.dfki.de/ar-handbook

Die gezeigten Demonstratoren wurden von einem oder mehreren der folgenden Software-Cluster-Partner erstellt: ConWeaver GmbH, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Fraunhofer-Institut für Grafische Datenverarbeitung (IGD), intelligent views gmbh, SAP AG, Software AG, Technische Universität Darmstadt.
Die verschiedenen Software-Cluster-Ergebnisse werden auch im Rahmen des CeBIT lab talks vorgestellt: Unter dem Titel „Software-Cluster on stage“ stellen die Forscher aus dem Software-Cluster ihre Ergebnisse am Mittwoch, den 9. März 2013 von 15-16 Uhr im CeBIT lab talk in Halle 9, J50 vor.

Neben den Ergebnissen am Stand des BMBF ist der Software-Cluster auch an vielen weiteren Orten auf der CeBIT 2013 zu erleben. Insgesamt stellen 20 Partner im Software-Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft auf der CeBIT an eigenen Ständen ihre Softwareinnovationen vor. Auskunft darüber gibt ein gesonderter Flyer, der auf der Website des Software-Clusters heruntergeladen werden kann:

http://www.software-cluster.org/de/aktuelles/infomaterial

Bernd Hartmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.software-cluster.org/de/aktuelles/infomaterial

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2013:

nachricht „Where ideas work“ – Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg auf der CeBIT 2013
06.02.2013 | MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg

nachricht CeBIT 2013: Smart Farming – Software macht das Ernten cleverer
06.03.2013 | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2013 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Günstig, einfach und sicher: Start-up entwickelt modernes elektronisches Fahrtenbuch

Unter dem Namen OpenDriversLog macht sich eine neue Ausgründung der TU Bergakademie Freiberg an den Start, ein neues elektronisches Fahrtenbuch für Privatanwender und Firmen zu entwickeln. Es soll günstig und sehr einfach zu handhaben sein. Einen ersten Prototypen gibt es bereits.

Bei einer Lehrveranstaltung des Freiberger Gründernetzwerks Saxeed kam Paul Petring und Frieder Schlesier die zündende Idee. Einen Businessplan sollten die...

Im Focus: Neue Schaltelemente basierend auf elektronischer Selbstorganisation: Orbitronics

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Dresden, Hamburg, Lausanne und Urbana-Champaign hat, geleitet von einer Gruppe des IFW Dresden, ein neues Konzept für ultra-schnelle elektronische Schaltelemente entwickelt.

Wie die Forscher in der jüngsten Ausgabe von Nature Physics berichten, tritt in dem Material Tantaldisulfid spontan eine bisher unbekannte Texturierung...

Im Focus: On the trail of a trace gas

Max Planck researcher Buhalqem Mamtimin determines how much nitrogen oxide is released into the atmosphere from agriculturally used oases.

In order to make statements about current and future air pollution, scientists use models which simulate the Earth’s atmosphere. A lot of information such as...

Im Focus: Get flexible – get lighter – get smarter – Innovative Materialien für Zukunftsprodukte

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC aus Würzburg stellt auf der IDTechEx in Berlin vom 28. bis 29. April 2015 neue, multifunktionale Materialien vor, mit denen sich innovative Anwendungen und Produkte realisieren lassen. Arbeitsschwerpunkte sind Barrierematerialien, gedruckte Elektronik, elektrochrome Folien sowie Smart Materials. Sie bedienen die Trends in Industrie und Design zu immer flexibleren, leichteren und intelligenteren Produkten. Das Fraunhofer ISC ist am Stand F17 im Convention Center und Hotel Estrel zu finden.

Präsentiert werden beispielsweise innovative Verkapselungsfolien, die das Fraunhofer ISC zusammen mit dem Fraunhofer IVV entwickelt hat. Die kostengünstig im...

Im Focus: Advances in Molecular Electronics: Lights On – Molecule On

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) and the University of Konstanz are working on storing and processing information on the level of single molecules to create the smallest possible components that will combine autonomously to form a circuit. As recently reported in the academic journal Advanced Science, the researchers can switch on the current flow through a single molecule for the first time with the help of light.

Dr. Artur Erbe, physicist at the HZDR, is convinced that in the future molecular electronics will open the door for novel and increasingly smaller – while also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nebenwirkungen von Krebstherapien für Betroffene erträglicher machen - Deutschlands Experten treffen sich in Halle

21.04.2015 | Veranstaltungen

Digitale Revolution in der Wissenschaft

21.04.2015 | Veranstaltungen

Zurück zu den Wurzeln – größte nationale Tagung für Nuklearmedizin in Hannover

20.04.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nebenwirkungen von Krebstherapien für Betroffene erträglicher machen - Deutschlands Experten treffen sich in Halle

21.04.2015 | Veranstaltungsnachrichten

Das Floß auf der Zellmembran

21.04.2015 | Biowissenschaften Chemie

Neues EU-Forschungsprojekt: Der Jugendmobilität in Europa auf der Spur

21.04.2015 | Gesellschaftswissenschaften