Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Open Source für Clients und Server auf dem Univention-CeBIT-Stand

18.02.2010
Trend des Jahres: Linux-Desktops für Unternehmen und Behörden

Auf seinem CeBIT-Stand B 36 in Halle 2 stellt der Open-Source-Anbieter Univention seinen Linux-Desktop in der neuesten Version mit KDE 4 inklusive 3-D-Effekten vor. Die Bremer zeigen, wie er sich unternehmensweit und zentral auf Computerarbeitsplätzen zur Verfügung stellen und verwalten lässt.

In diesem Zusammenhang stellt der Linux-Spezialist auch das neue Produkt "UCS Thin Client Services" zur zentralen, plattformübergreifenden Verwaltung von Thin Clientsystemen vor. Außerdem gibt Univention einen Ausblick auf neue Möglichkeiten zur Desktop-Virtualisierung und zur Administration solcher Infrastrukturen.

Bremen, 18.02.2010. Linux und Open-Source-Software findet sich derzeit nicht mehr nur im Serverbereich, sondern zunehmend auch auf den PC-Arbeitsplätzen in Unternehmen und Behörden. Laut einer Gartner-Studie zu den IT-Trends für 2010 (http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1210613) interessieren sich immer mehr professionelle Anwender für Alternativen zu Microsoft Windows.

Unternehmen suchen Alternativen zum Windows-Desktop
Univention bietet eine Alternative und stellt die Beta-Version des modernisierten, sehr benutzerfreundlichen und aufgeräumten Univention Corporate Desktop (UCD) auf der CeBIT vor. Das für Ende März 2010 vorgesehene Update auf Version 2.3 von UCD bietet neben KDE 4, das standardmäßig ansehnliche 3-D-Effekten mitbringt, auch den Browser Firefox 3.6 und OpenOffice.org in der Version 3.4 .

Neben leichter Bedienbarkeit für Endanwender ist die Möglichkeit der unternehmensweiten und zentralen Softwareverteilung sowie Verwaltung der Desktops eine unabdingbare Business-Anforderung. So zeigt Univention nicht nur, wie der Linux-Desktop auf den Arbeitsplatz kommt, sondern auch wie sich die PC-Systeme zentral und plattformübergreifend verwalten lassen. Mit den Browser-basierenden Verwaltungswerkzeugen der Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) fügt sich die Desktop-Administration vom Fat bis zum Thin Client problemlos in das allgemeine IT-Management ein.

Univention Corporate Server verwaltet Thin Clients
Für sein Kernprodukt, das Enterprise-Linux-Betriebssystem Univention Corporate Server (UCS), stellt der Softwarehersteller in diesem Zusammenhang das neue Produkt "UCS Thin Client Services" zur Verwaltung von Thin Clients vor. Das Produkt wird voraussichtlich im zweiten Quartal diesen Jahres verfügbar sein.

Mit der neuen Lösung UCS Thin Client Services lassen sich die Mini-PCs von einem zentralen Ort aus mit Software versorgen und verwalten. Unabhängig von den eingesetzten Terminalserver-Systemen oder Desktop-Virtualisierungstechnologien können Anwender damit auf eine große Vielfalt von Betriebssystemen und Applikationen zugreifen. An Demosystemen erfahren Messebesucher in Hannover, wie mit UCS Thin Client Services herkömmliche PCs sowie Thin Clients unterschiedlicher Hersteller innerhalb kurzer Zeit als eine einheitliche, zentral verwaltete Infrastruktur betrieben werden.

UCS für virtualisierte Desktop- und Server-Umgebungen
Univention gibt in Hannover auch einen Ausblick auf geplante Produktneuheiten zum Plattform-übergreifenden Management virtualisierter Clients. So zeigen die Bremer wie virtualisierte Microsoft Windows- oder Linux-Clients in einer solchen Umgebung mit Open Source Werkzeugen bereit gestellt werden können. Die für Ende des Jahres als Produkt angekündigte Lösung wird es möglich machen, mit wenig Aufwand unterschiedliche Virtualisierungsinfrastrukuren - von einzelnen, voneinander unabhängigen Virtualisierungsservern bis hin zu Virtualisierungs-Clustern - zu implementieren und zu administrieren.

Außerdem zeigt Univention, wie sich mittels UCS heterogene IT-Umgebungen mit Linux-, Unix- und Windows-Servern sowie Clients mit Linux- oder Windows-Anwendungen unkompliziert integrieren und zentral mit den grafischen UCS-Verwaltungswerkzeugen administrieren lassen. Komponenten wie UCS Active Directory Connector sorgen für den bi-direktionalen Abgleich zwischen den Verzeichnisdiensten LDAP und Active Directory. Die für UCS zertifizierte Lösung Nitrobit Group Policy ermöglicht die Gruppenrichtlinien-basierende Administration von Windows-Clients mit UCS-Linux-Servern.

Die Open-Source-Lösungen, die Univention auf der CeBIT präsentiert, zeigen, dass Linux-Lösungen wie Univention Corporate Server nicht nur ideal für die wirtschaftliche und zentrale Verwaltung von Servern unterschiedlicher Welten sind, sondern auch reif, um virtualisierte, heterogene Client-Systeme zu managen.

Weiterführende Informationen

Informationen zu den Open Source-Produkten von Univention:
www.univention.de/produkte.html
Informationen zum Univention-CeBIT-Stand und den teilnehmenden Partnern:
www.univention.de/cebit2010.html
www.univention.de/cebit2010_partner.html
Bühnenprogramm zur Open-Source-Bühne von Univention:
www.univention.de/cebit2010_programm.html
www.linuxhotel.de/cebit/univention_open_source_buehne.html
Sendeplan Radio Tux (momentan noch nicht veröffentlicht):
http://blog.radiotux.de/sendeplan/
Über die Univention GmbH
Die 2002 gegründete Univention GmbH gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von wirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen im Open-Source-Umfeld. Im Mittelpunkt stehen die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS) und darauf basierende Software-Appliances wie Univention Groupware Server (UGS) und Univention Corporate Desktop (UCD). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit einem integrierten Identity- und Infrastruktur-Managementsystem, das in einfachen, aber auch in anspruchsvollen Umgebungen eine unkomplizierte und zentrale Verwaltung ermöglicht. Das Produkt passt sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlaubt eine einfache Migration, etwa von Windows zu Linux. Gemeinsam mit Groupware-Herstellern wie dem Kolab-Konsortium, Scalix, Open Xchange oder Zarafa bietet Univention außerdem auf UCS basierende Groupware-Komplettlösungen für alle Anforderungen. Alle Univention-Produkte werden als Open Source veröffentlicht. Zu den Kunden gehören Bundes-, Landesbehörden und Kommunen (z.B. Bundeskartellamt, Bundeszentrale für politische Bildung, Bundesamt für Strahlenschutz), Banken (Oldenburgische Landesbank, MCE Bank) und viele mittelständische Unternehmen aus den verschiedensten Branchen.
Kontakt:
Univention GmbH
Silvia Frank
frank@univention.de
Mary-Somerville-Straße 1,
28359 Bremen
Telefon: +49 421 22232 - 24
Telefax: +49 421 22232 - 99
www.univention.de

| Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2010:

nachricht Neue Freiheit für IT-Leiter - Die todo GmbH bringt flexIT 2010 heraus
24.03.2010 | todo GmbH

nachricht Neue Version der SAP-Lösung von Kaba noch anwenderfreundlicher
24.03.2010 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2010 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie