Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ABBYY stellt FlexiCapture Studio vor Vereinfachte Verarbeitung semi-strukturierter Formulare

22.03.2004


Zum Auftakt der CeBIT präsentiert ABBYY FlexiCapture Studio. Das neue Tool ermöglicht die Erfassung und Verarbeitung von Daten aus semi-strukturierten Formularen und Dokumenten ("flexible Formulare"). FlexiCapture Studio ist für Software-Entwickler, Systemintegratoren und VARs konzipiert. Es eröffnet neue Märkte für die Verarbeitung flexibler Formulare, indem es einem weiten Spektrum von Endanwendern und Märkten eine größere Vielfalt von Lösungen zur Verfügung stellt.

FlexiCapture Studio ist ein Tool für die Beschreibung, Erstellung und das Anpassen von einem FlexiLayout, mit dem Integratoren Lösungen für die Erfassung von unterschiedlichsten, semi-strukturierten Formularen auf Basis der technologischen Erkennungsprodukte ABBYY FormReader und FineReader Engine erstellen können. Es eignet sich ideal für die Erfassung von Dokumenten wie Rechnungen, Lieferscheinen, Krankenversicherungs-Anträgen, Verträgen, Bewerbungen, Kreditformularen. Es ist also ideal für Formulare geeignet, die einem ähnlichen Zweck dienen aber nicht immer genau einer Formularvorlage entsprechen.

FlexiCapture Studio erfüllt einige bisher nur wenig beachtete Anforderungen des Marktes, indem es drei wesentliche Einschränkungen aktueller Formularverarbeitungsprodukte adressiert:

  • die Einschränkung, nur unveränderliche, nicht aber semi-strukturierte Formulare oder Dokumente zu verarbeiten
  • die Notwendigkeit, bei jeder kleinen Anpassung jedes Mal die Vorlage für das Dokument verändern zu müssen, und
  • die hohen Kosten aufgrund notwendiger manueller Nachbearbeitung.

Bislang beschränkte sich die Entwicklung und Realisierung von Lösungen zur Verarbeitung semi-strukturierter Formulare auf große, kundenspezifische Projekte unter erheblichem Zeitaufwand. Standard-Formularverarbeitungspakete sind nur zur Verarbeitung von Formularen konzipiert, die strikt an den Richtlinien der Vorlage festhalten. Sie sind nicht flexibel genug, um Änderungen im Formular-Design oder -Layout zu berücksichtigen. Die Einrichtung eines Systems zur Verarbeitung eines flexiblen Formulars verursacht erheblichen Zeitaufwand für die Gestaltung einer Vorlage zum Auslesen und entsprechende Testläufe. Dieses Vorgehen erwies sich für Entwickler und Kunden häufig als derart teuer, dass sich Viele für alternative, manuelle Eingabeverfahren entschieden.

"FlexiCapture erschließt neue Wege zum Ausbau des Marktes für Formularverarbeitungslösungen, wie wir ihn heute kennen", erklärt Jupp Stoepetie, Geschäftsführer von ABBYY Europe. "Mit diesem Produkt können unsere Partner ihr Geschäft ausbauen, weil sie neue Märkte erschließen können ohne in zusätzliche Ressourcen für Personal, Training und Material zu investieren. Sie werden schnell zu Experten für die Verarbeitung flexibler Formulare und können kostengünstige und anwenderfreundliche Lösungen erstellen, die den besonderen Bedarf dieses spezialisierten Marktes erfüllen."

Mit der intuitiven Benutzeroberfläche von FlexiCapture Studio kann innerhalb kurzer Zeit ohne Programmierkenntnisse eine Layout-Definition für semi-strukturierte Formulare, ein so genanntes FlexiLayout, erstellt werden. Noch mehr Möglichkeiten bietet die besondere Sprache von FlexiCapture, die diesen Prozess erheblich vereinfacht.

Wie es funktioniert Mit FlexiCapture Studio wird ein logisches Layout für Dokumente jeder Art definiert. Durch die Layout-Definition wissen die Erkennungs- und Verarbeitungsprodukte ABBYY FormReader und ABBYY FineReader Engine, nach welchen Schlüsselelementen sie suchen müssen und wie sie die Daten ausfindig machen, nachdem die Schlüsselelemente erkannt wurden. Die Beziehung zwischen dem Schlüsselwort und zugehörigen Daten werden mittels logischer Begriffe wie "über, unter, rechts, links, vorher, nachher, nächst zu, innerhalb der Auswahl etc." definiert.

Die Technologie entdeckt Daten mit Hilfe eines Algorithmus’ auf Basis eines Modells der Beziehungen zwischen einzelnen Elementen. Im Unterschied zu anderen Applikationen zur Datenerfassung, die einzelne Elemente isoliert voneinander analysieren, verwendet FlexiCapture Studio ganze Sätze von Formularelementen, um die erforderlichen Felder zu identifizieren. Das reduziert Fehler erheblich und beschleunigt den gesamten Erfassungsprozess.

Die FlexiCapture-Technologie befreit die Entwickler von den Einschränkungen einer exakten Übereinstimmung von Formularen mit ihren Vorlagen, wie der exakten Platzierung von Feldern auf der Seite. Erfassungslösungen auf Basis von FlexiCapture können Felder an einer anderen Stelle finden, indem sie jede verfügbare Information auswerten. Sie können benötigte Daten und Informationen in jeder Art von Formularen und Dokumenten finden und extrahieren.

Bewährte Technologie FlexiCapture Studio nutzt die über zehn Jahre Erfahrung von ABBYY in der Entwicklung von Erkennungs- und Dokumentenanalyse-Technologien. Die ursprünglich für den Eigenbedarf konzipierte Technologie wird bereits seit über vier Jahren bei vielen großen Unternehmen in kundenspezifischen Applikationen eingesetzt. So nutzen bedeutende Banken in ganz Osteuropa Versionen dieser Technologie, die speziell für Finanzinstitutionen entwickelt wurden.

Zielmärkte Mit FlexiCapture Studio können Systemintegratoren, Software- und Consulting-Unternehmen kundenspezifische Lösungen für ihre Kunden oder ihre eigenen Produkte entwickeln, die um Verarbeitungsmöglichkeiten für flexible Formulare ergänzt werden sollen. Die Technologie eignet sich ideal für vertikale Märkte wie Gesundheitswesen, Finanzen, Recht, Behörden und gängige Unternehmens-Applikationen in unterschiedlichen Abteilungen wie Personal, Buchhaltung, Marketing und Vertrieb.

Unternehmen und Entwickler, die gegenwärtig ABBYY FormReader oder FineReader Engine verwenden und an der Verarbeitung semi-strukturierter Formate interessiert sind, können FlexiCapture Studio ebenso nutzen wie Anwender von Produkten, die diese Möglichkeiten nicht bieten.

Wichtige Eigenschaften und Funktionen von FlexiCapture

  • Es nutzt bewährte und etablierte Technologie, um Layouts semi-strukturierter und flexibler Formulare zu definieren.
  • Es vereinfacht die Erzeugung, Bearbeitung und Prüfung von Definitionen flexibler Formulare mit Hilfe einer verfeinerten Visualisierungsumgebung.
  • Es erzeugt FlexiLayouts auf zwei Arten: entweder durch Verwendung der Benutzeroberfläche des Programms oder durch die Erstellung von Code in der FlexiCapture-Sprache.
  • Es verwendet einen Algorithmus, der auf der Relation zwischen Elementen basiert, um Datenfelder ausfindig machen zu können, wobei ganze Sätze an Formularelementen für die Identifizierung der erforderlichen Felder benutzt werden.
  • Es ermöglicht den Import derselben Beschreibung flexibler Formulare in den ABBYY FormReader und die ABBYY FineReader Engine

Wesentliche Vorteile

Entwickler können auf Basis der ABBYY-Technologien ihre eigenen Produkte oder kundenspezifische Lösungen erzeugen. Integratoren können ihr Geschäftsfeld um ein weites Spektrum an Dienstleistungen für die Anpassung und Implementierung erweitern. · Da FlexiCapture Studio Daten aus verschiedensten Arten semi-strukturierter oder flexibler Formulare und Dokumente erfassen kann, lässt es sich für ein breites Applikationsspektrum verwenden. Damit können Entwickler neue Märkte erschließen. · Auch Anwender, die noch keinerlei Programmiererfahrung besitzen, können mit FlexiCapture Studio arbeiten FlexiLayouts können innerhalb von wenigen Stunden erstellt werden.

Systemanforderungen 1. PC mit 350 MHz-Pentium für Windows XP oder 200 MHz-Pentium für Windows 2000/NT 4.0 2. Windows XP, Windows 2000 oder Windows NT 4.0 (SP6 oder höher)

Preise und Verfügbarkeit ABBYY FlexiCapture Studio ist in Verbindung mit ABBYY FormReader 6.0 ab sofort verfügbar und wird auf der CeBIT (18. bis 24. März 2004) in Halle 5 auf Stand G30 vorgeführt. Eine Version von FlexiCapture Studio für den Einsatz mit ABBYY FineReader Engine ist für das dritte Quartal 2004 geplant. Detailinformationen zu dem Produkt und den weltweiten Niederlassungen von ABBYY finden sich auf der Website von ABBYY.

ABBYY Europe GmbH ABBYY Europe ist ein Mitglied der ABBYY Gruppe und veröffentlicht und vertreibt ABBYY-Produkte in Westeuropa. ABBYY (ABBYY Software House) entwickelt linguistische Software und Software für Künstliche Intelligenz, darunter eine komplette Produktlinie für OCR und Texterkennungsprogramme und Lösungen. Das Produkt-Portfolio von ABBYY bietet: FineReader OCR Systeme - eine Produktfamilie für Endkunden und SDKs zur Erkennung von gedruckten Texten, Tabellen und Formularen; FormReader - ein ICR Programm zur Erkennung und Verarbeitung von Formularen, die per Hand ausgefüllt wurden; ABBYY Retrieval & Morphology Engine - Tools für Entwickler zur Integration von Volltextsuche und linguistischen Funktionen in externe Applikationen. Zu den Lizenznehmern der Erkennungs-Technologien von ABBYY zählen Siemens Nixdorf, Samsung Electronics, C-Technologies, Sumitomo Electric Systems, Arkenstone, Banctec, Acer, Hewlett-Packard, Microtek, Legato Systems, Grantsmart, Lexmark, Mustek, UMAX, NewSoft, Primax, Cardiff, Neurascript, Saperion und SWT. Die Zentrale der ABBYY Gruppe befindet sich in Moskau, Niederlassungen gibt es in der Ukraine (ABBYY Ukraine), den USA (ABBYY USA, Fremont, CA), Großbritannien (ABBYY UK, Bishops Stortford, England) und Deutschland (ABBYY Europe, München). Weitere Informationen über ABBYY finden sich im Web unter www.abbyy.com oder direkt bei ABBYY Europe GmbH, Anglerstraße 6, 80339 München, E-Mail: sales@abbyyeu.com .

Weitere Informationen: ABBYY Europe GmbH Gino Boscia Anglerstraße 6 D - 80339 München Tel.: 089/511 159-17 Fax: 089/511 159-59 E-Mail: press@abbyyeu.com

Detlev Henning | ABBYY
Weitere Informationen:
http://www.abbyy.com

Weitere Berichte zu: Engine FineReader FlexiCapture FlexiLayout FormReader Formulare Window

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise