Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schul(versuchs)erfolg mit Interaktiven Whiteboards

02.07.2010
Wie und mit welchem Erfolg lassen sich Interaktive Whiteboards - elektronische Tafeln also, die die unmittelbare Kommunikation mit einem Computer erlauben - im Schulunterricht einsetzen? Dies herauszufinden war das Ziel eines Modellprojekts, das der Augsburger Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik in Kooperation mit der Projekt Bildung Institut GmbH & Co. KG (Augsburg) und der SMART Technologies GmbH (Bonn) an sechs Augsburger Schulen durchgeführt hat. Die Ergebnisse dieses Schulversuchs werden am 12. Juli 2010 um 17.30 Uhr im Augsburger Lernstudio C-College (Maximilianstraße 14, 86150 Augsburg) präsentiert.

Der vom Bildungs- und Schulreferat der Stadt Augsburg unterstützte Schulversuch stand im Kontext des vom Inhaber des Augsburger Mathematikdidaktik-Lehrstuhls, Prof. Dr. Volker Ulm, geleiteten EU-Projekts "Innovations in Mathematics Education on European Level" (InnoMathEd). Zehn Projektpartner in acht europäischen Ländern entwickeln, testeten und evaluieren hier gemeinsam neue Wege für die Integration des Computers im Mathematikunterricht. Ziel ist es, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aktiv zu fördern.

In Augsburg haben Ulm und sein Team in Kooperation mit dem InnoMathEd-Projektpartner Projekt Bildung Institut GmbH & Co. KG ein Konzept für eine didaktisch sinnvolle Integration Interaktiver Whiteboards in den Unterricht entwickelt und erprobt. Die SMART Technologies GmbH, weltweiter Marktführer für Interaktive Whiteboards, unterstützte das Projekt, indem sie sechs Haupt-/Grundschulen und Gymnasien in und um Augsburg kostenfrei mit digitalen Tafeln ausstattete. In regelmäßigen Treffen wurden die kooperierenden Lehrerinnen und Lehrer ein Jahr lang didaktisch und technisch unterstützt und bei ihren Erfahrungen mit dieser Form des mediengestützten Unterrichts begleitet.

"Die ersten Evaluationsergebnisse lassen auf eine hohe Zufriedenheit mit den Interaktiven Whiteboards schließen - sowohl bei der Lehrerinnen und Lehrern als auch bei den Schülerinnen und Schülern", sagt Ulms Mitarbeiterin Tamara Bianco. Auch Augsburgs Bildungs- und Schulreferent Hermann Köhler sei begeistert von diesem Schulversuch, so dass es Gespräche über den weiteren Einsatz der Interactive Whiteboards an Augsburger Schulen geben werde.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Volker Ulm
Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-2492
ulm@math.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem, | idw
Weitere Informationen:
http://www.math.uni-augsburg.de/de/prof/dida/
http://innomathed.eu
http://idw-online.de/pages/de/news366376

Weitere Berichte zu: Didaktik Schulversuch Whiteboards interaktive Arbeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie