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Internationalisierung: Energietechnik-Knowhow für Entwicklungsprojekte in Togo

25.06.2013
Die Technische Hochschule Wildau unterstützt mit ihrem Knowhow auf dem Gebiet der regenerativen Energietechnik Entwicklungshilfeprojekte in der westafrikanischen Republik Togo.

Kooperationspartner sind die Universität in der Hauptstadt Lomé und der Verein „IT Village“, der Hilfe zur Selbsthilfe in der Savannenregion im Norden des Landes organisiert.

Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Schul- und Berufsausbildungszentrums. Durch den Einsatz dezentraler Energiesysteme auf Solarbasis soll die traditionelle Lehmziegelfertigung mechanisiert und produktiver gestaltet werden.

Lehmziegel sind bekanntlich das Hauptbaumaterial in den ländlichen Regionen und werden bisher überwiegend manuell hergestellt. Zudem gibt es in den Gebieten am südlichen Rand der Sahara für elektrisch betriebene Technik bisher keine belastbaren Stromversorgungsysteme.

Zwei Masterstudenten der TH Wildau arbeiten zurzeit an einem Konzept zur dezentralen autonomen Stromerzeugung mittels Photovoltaik für den Antrieb einer Lehmziegelpresse und für ein effektives Ladesystem für Mobilfunkgeräte. Betreut werden sie von Prof. Dr.-Ing. Jörg Reiff-Stephan, Studiengangsprecher Ingenieurwesen/Maschinenbau, der auch die Kooperationsbeziehungen nach Togo initiierte.

Träger der Kooperation ist der Verein für Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit (DAZ), der sich der Armutsbekämpfung in den Regionen südlich der Sahara verschrieben hat. Mit der Universität Lomé, wo unter anderem Ingenieure in den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen ausgebildet werden, sind ein Studierenden- und Dozentenaustausch sowie der Export von Studieninhalten vorgesehen.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de

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