Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Max-Planck-Gesellschaft stärkt die Forschung in Oldenburg

12.10.2007
Erstmals engagiert sich die Max-Planck-Gesellschaft in Oldenburg. Im Bereich Meeresforschung werden an der Universität Oldenburg im nächsten Jahr zwei selbstständige Nachwuchsforschergruppen für organische und anorganische Biogeochemie und Analytik angesiedelt.

"Damit ist es uns erstmals gelungen, die national und international bedeutende Max-Planck-Gesellschaft im Nordwesten zu etablieren und das Forschungsprofil Oldenburgs und der ganzen Region entscheidend zu stärken", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann.

Als eine sichtbare Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit bezeichnete Universitätspräsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind die erste Ansiedlung von Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft an der Universität. Diese würden dazu beitragen, die Forschung auszuweiten und weitere erstklassige Einrichtungen im Umfeld der Universität zu etablieren. Schneidewind dankte dem Land, das die Initiative der Universität so hervorragend unterstützt habe.

Als die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches und das Erreichen eines persönlichen Zieles bezeichnete der Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Reto Weiler, das Engagement der Max-Planck-Gesellschaft. Die neuen Nachwuchsforschergruppen des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie seien eine ideale Ergänzung der Oldenburger Meeresforschung und gleichzeitig hervorragende Instrumente, die Meeresforschung in Bremen und Bremerhaven sowie Oldenburg und Wilhelmshaven noch besser miteinander zu verbinden und aufeinander abzustimmen. Dem Oldenburger Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) biete sich dabei die Chance, seine ohnehin schon anerkannte und exzellente Forschung auszubauen und noch weiter zu verbessern.

Für die beiden Nachwuchsgruppen werden je fünf Stellen geschaffen. Die jährlichen Kosten betragen 600.000 Euro, dazu kommen Erstausstattungsmittel sowie Investitionen für Großgeräte in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro. Das Land übernimmt die Anschubfinanzierung.

Kontakt: Prof. Dr. Reto.Weiler, Tel.: 0441/798-5456, E-Mail: reto.weiler@uni-oldenburg.de

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de

Weitere Berichte zu: Max-Planck-Gesellschaft Meeresforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

nachricht Max Planck School of Photonics: Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung ausgewählt
04.09.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik