Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Land NRW stattet Rückkehrerprogramm mit jährlich zwei Millionen Euro aus

14.11.2006
Pinkwart: Wir wollen die besten deutschen Nachwuchsforscher aus dem Ausland nach NRW holen

Nordrhein-Westfalen verstärkt seine Anstrengungen im weltweiten Wettbewerb um die besten Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Das Innovationsministerium hat ein Rückkehrerprogramm aufgelegt, in dem ab 2007 jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen. Mit dem Geld können junge deutsche Spitzenforscher, die aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen kommen, ihr Arbeitsumfeld nach ihren Wünschen gestalten. "Auslandsaufenthalte sind für den wissenschaftlichen Nachwuchs unverzichtbar. Sie dürfen aber nicht zur Einbahnstraße werden", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Mit diesem Programm wollen wir die Elite von morgen für NRW gewinnen."

Das Programm bietet jungen Spitzenforschern die Möglichkeit, eine eigene Nachwuchsgruppe an einer nordrhein-westfälischen Universität aufzubauen. Dafür stehen über fünf Jahre insgesamt jeder Gruppe 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Voraussetzung: Die Forscher müssen seit mindestens zwei Jahren im Ausland tätig sein, herausragende wissenschaftliche Leistungen vorweisen und sich mit ihrem Profil im akademischen Auswahlverfahren vor einer internationalen Jury durchsetzen.

Das "Programm zur Förderung der Rückkehr junger Top-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland" richtet sich an Forscher aller Fachrichtungen. Den Auftakt macht eine Ausschreibung für den Bereich Lebenswissenschaften. Ab Mitte 2007 sollen zunächst vier Forschergruppen etabliert werden. Danach sollen weitere Gruppen in jährlichen Ausschreibungen hinzukommen.

Diese Initiative des Innovationsministeriums "macht den Hochschul- und Forschungsstandort NRW noch attraktiver für junge Talente", sagte Pinkwart. Das Rückkehrerprogramm sei ein weiteres markantes Signal dafür, dass Nordrhein-Westfalen die Bedeutung einer gezielten Nachwuchsförderung bewusst sei. Zuvor hatten die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und die Stiftung Mercator mit Unterstützung des Innovationsministeriums bereits das "Junge Kol-leg" gegründet, an dem 30 Nachwuchswissenschaftler gefördert werden.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

Weitere Berichte zu: Innovationsministerium Rückkehrerprogramm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie