Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

JobIng: Forscherinnen beschäftigen sich mit Arbeitssituation von Studierenden

09.11.2004


Jobben nebenher? Für die meisten Studierenden eine gute Sache. Auf diese Weise können sie sich mehr leisten und obendrein noch praktische Erfahrungen sammeln. Doch können sie künftig in Anbetracht der Einführung von B.A./M.A.-Studiengängen und Studiengebühren/-konten überhaupt noch jobben? Und gewinnen sie durch diese Nebenjobs Kompetenzen, die sich positiv auf ihr Studium und ihren Berufseinstieg auswirken?



Mit der Job- und Studiensituation von Studierenden beschäftigt sich das Forschungsprojekt "JobIng", das von der Uni Dortmund in Kooperation mit der TU Berlin durchgeführt wird. Das Projekt läuft zwei Jahre und wird von der Hans-Böckler-Stiftung finanziert. Im Focus stehen vor allem Diplom-Studierende der Informatik, des Maschinenbaus und des Bauwesens der RWTH Aachen, der TU Berlin sowie der Uni Dortmund.

... mehr zu:
»Job


Im Hauptdiplom jobben zwischen 70 und 95 Prozent aller Studierenden mit bis zu 19 Stunden in der Woche. Dies ergaben Interviews mit Studierenden und Lehrenden, die im Rahmen des Projektes durchgeführt wurde. Die Interviewten erklären übereinstimmend unabhängig von der Disziplin und der Zugehörigkeit zur Hochschule, dass das Jobben das Studium verlängere, vor allem dann, wenn die Studierenden ihren Lebensunterhalt allein über die Jobtätigkeit bestreiten müssen. Trotzdem wird das Jobben von allen Interviewten "grundsätzlich" positiv bewertet. Die Studierenden würden durch das Jobben u.a. "mehr Eigenständigkeit entwickeln" und die Praxis kennen lernen, einen besseren Einblick in den zukünftigen Beruf bekommen.

Die befragten Lehrenden sind der Auffassung, dass die Universitäten bzw. Fachbereiche nichts zu verändern brauchen, da die Rahmenbedingungen im Hauptstudium zum Jobben sehr gut seien Keiner der Interviewten mochte prognostizieren, wie sich die Einführung von B.A./MA.-Studiengängen und Studiengebühren/-konten auf die Erwerbstätigkeit von Studierenden auswirken. Dieser Frage gehen die Forscher unter anderem derzeit durch eine schriftliche Befragung der Ingenieur-Studierenden der drei beteiligten Hochschulen nach. Mit ersten Ergebnissen ist im Februar 2005 zu rechnen. Das Projekt läuft bis Ende 2005.

Kontakt:
Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel, Tel: 755-5530/4159, Dipl.-Ing. Petra Selent, Tel. 755-5535, Dipl.-Päd. Annette Klein, Tel. 755-5535

Ole Lünnemann | idw

Weitere Berichte zu: Job

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise