Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Kasseler Uni öffnet ihre Pforten für Ingenieurinnen und Ingenieure

21.08.2000


Der dramatische Mangel an Berufsschullehrern vor allem im Bereich Metall- und Elektrotechnik veranlasst die Universität Gesamthochschule Kassel zu einer außergewöhnlichen Maßnahme.

Kassel. Der dramatische Mangel an Berufsschullehrern vor allem im Bereich Metall- und Elektrotechnik veranlasst die Universität Gesamthochschule Kassel zu einer außergewöhnlichen Maßnahme. Im kommenden Wintersemester 2000/01, im Sommersemester 2001 und im Wintersemester 2001/02 können sich Diplomingenieure, die mindestens über einen Fachhochschulabschluss verfügen und Maschinenbau, Elektrotechnik oder eine vergleichbare Fachrichtung studiert haben, an der GhK für den Abschluss Berufspädagogik Fachrichtung Metall- und Elektrotechnik einschreiben.
Die Hessische Landesregierung und die Kasseler Universität wollen so die noch bestehenden Möglichkeiten der GhK im Studiengang Berufspädagogik, dessen Bereiche Metall- und Elektrotechnik im Jahr 2005 gemäß dem 1997 verabschiedeten Konzept zur Hochschulentwicklung geschlossen werden sollen, für die hochqualifizierte Ausbildung von Berufspädagogen nutzen. Kultusministerin Karin Wolff hatte u. a. in einem Informationsgespräch in der Kasseler Oskar-von-Miller-Berufsschule darauf hingewiesen, dass vor allem in den beruflichen Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik ein erheblicher Mangel an Berufsschullehrern bestehen werde, so dass sich hier sehr gute Einstellungschancen abzeichnen. Aufgrund dieser Situation hat das Kultusministerium der GhK für ihre Ausbildungsinitiative zusätzliche Mittel zugesagt.
Das Lehramt an berufsbildenden Schulen stellt eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit dar, die ausgebildeten Diplomingenieuren mit diesem Zusatzstudium in Nordhessen eine Möglichkeit bietet, einen ortsnahen, interessanten und zukunftssicheren Arbeitsplatz zu bekommen. Interessant wird diese Tätigkeit vor allem für Personen sein, die neben ihrem Interesse an technischen Fragestellungen auch gern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Der Abschluss Diplom-Berufspädagoge ist ein universitärer Abschluss, der neben der Beschäftigung im staatlichen Schuldienst weitere interessante Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.
Da diplomierte Ingenieurinnen und Ingenieure, die in Kassel eine Weiterqualifikation zum/r Berufspädagog-en/in vornehmen wollen, eine Anrechnung von Studienleistungen aus ihren Fächern Maschinenbau, Elektrotechnik und verwandten Fachrichtungen erwarten können, müssen sie mit einer Mindeststudiendauer von vier Semestern plus Prüfungssemester rechnen. Einschreibungen sind für das Wintersemester 2000/01 möglich bis zum 16. Oktober 2000 beim Studienservice der GhK, Mönchebergstr. 19.
p.
3.142 Zeichen
Nähere Informationen:
Wolfgang Kirchhoff, Uli Neustock, FB 15 Maschinenbau, Fachgebiet Technikdidaktik, Kurt-Wolters-Str. 3, Raum 3310, 34125 Kassel, Tel.: 0561/804-3934, Fax: 0561/804-3993, e-mail: woki@hrz.uni-kassel.de

Ingrid Hildebrand |

Weitere Berichte zu: Elektrotechnik Fachrichtung GhK Ingenieurin Maschinenbau Metall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie